Max Verstappen hielt sich bei seinen Kommentaren zu den neuen F1-Regeln für 2026 und den Next-Gen-Autos nicht zurück. „Ich möchte als Fahrer realistisch sein — das Gefühl ist nicht sehr F1-typisch. Es fühlt sich eher an wie Formula E auf Steroiden“
- Max VerstappenIm Gespräch mit GPblog und anderen Medien scheute der vierfache Weltmeister nicht davor zurück, seinen Frust über die neuen Regeln zu äußern, und ging so weit, sie als „Formula E auf Steroiden“ zu bezeichnen.
„Ich möchte als Fahrer realistisch sein — das Gefühl ist nicht sehr F1-typisch. Es fühlt sich eher an wie Formula E auf Steroiden. Die Regeln gelten für alle gleich, damit muss man klarkommen, und das ist auch nicht mein Problem, denn dafür bin ich — gleiche Chancen, das stört mich nicht. Aber als reiner Fahrer genieße ich es, Vollgas zu fahren, und im Moment kann man nicht so fahren.”
„Es passiert sehr viel. Vieles von dem, was du als Fahrer an Inputs gibst, hat enorme Auswirkungen auf die Energieseite. Für mich ist das einfach nicht Formel 1. Vielleicht ist es dann besser, Formula E zu fahren, oder? Denn dort geht es nur um Energieeffizienz und -management — dafür stehen sie. Fahrtechnisch macht das nicht so viel Spaß.“
Sainz tief beeindruckt von Verstappen und Red Bull
Trotz seiner harschen Kritik an den neuen Regeln wird der RB22 von vielen — darunter auch Toto Wolff selbst — als aktueller Maßstab in puncto Performance der Antriebseinheit und Energienutzung bezeichnet.
Der spanische Fahrer, dem auf dem Papier eine der stärksten Antriebseinheiten im Feld zur Verfügung steht, gab ebenfalls zu, vom neuen Auto aus Milton Keynes beeindruckt zu sein und bestätigte damit de facto Wolffs Einschätzung.