Max Verstappen ist von der Nürburgring Endurance Series (NLS) mit offenen Armen empfangen worden, nach seinem ersten professionellen Einsatz in der legendären "Grünen Hölle". Max Verstappen hat am Samstag seine A-Lizenz erworben - Foto: Red Bull Content Pool
"Fantastisch, einen so außergewöhnlichen Fahrer hier in der Grünen Hölle zu haben."
- Benny LeuchterDer amtierende Formel-1-Weltmeister hat die Nordschleife ursprünglich geheim getestet und unter dem Pseudonym Franz Hermann teilgenommen, um einen Medien- und Fan-Hype zu vermeiden. Bei der Emil Frey Racing Team zeigte sich der Niederländer beeindruckend, als er die Respekt einflößende Strecke zum allerersten Mal bewältigte.
Seinen ersten Wettkampfeinsatz hatte er am vergangenen Wochenende. Nachdem er am Freitag sowohl die praktischen als auch die theoretischen Prüfungen bestanden hatte, nahm Verstappen an seiner ersten Qualifikationssession teil und trat am nächsten Tag zu seinem ersten offiziellen Rennen an.
Bei schwierigen, regennassen Qualifikationsbedingungen überraschte Verstappen die Nordschleife-Community mit einer hervorragenden Leistung. Er fuhr dann die schnellste Rennrunde in seiner Kategorie mit einem Vorsprung von 20 Sekunden, allerdings gab es eine kleine Einschränkung: Die Streckenbedingungen verbesserten sich, nachdem er aus dem Auto gestiegen war.
Der zweitplatzierte Benny Leuchter lobte die Leistung des F1-Stars: ,,Grandios, so einen außergewöhnlichen Fahrer hier in der Grünen Hölle zu haben“, so Benny Leuchter.
„Ich habe Max heute einmal auf der Strecke getroffen und hoffe, dass wir es in Zukunft auch wieder tun. Ich denke er als purer Racer wird dieses Rennen heute geliebt haben – Nordschleife im Regen ist einfach der Oberhammer!“
Max Verstappen im Parc Fermé nach Sieg in Monza
Was die 'Grüne Hölle'-Erlaubnis bedeutet
Mit dem Erlangen seiner speziellen Nordschleifen-Erlaubnis ist Verstappen nun berechtigt, an den berühmten 24 Stunden von Nürburgring teilzunehmen - ein Rennen, das der Niederländer bereits einmal in einem Simulator "gewonnen" hat. Dies ist sein erster offizieller Schritt in eine Rennserie außerhalb der Formel 1, etwas, was der Red Bull Racing-Fahrer schon lange verfolgen möchte.
Sollte er sich entscheiden, an der Ausgabe 2026 des Langstreckenklassikers teilzunehmen, würde dies nicht mit seinen Formel-1-Verpflichtungen kollidieren: Die 24 Stunden von Nürburgring überschneiden sich nicht mit einem Grand Prix Wochenende.