Max Verstappen bezeichnete das Qualifying für den Großen Preis von Las Vegas als „Fahren auf Eis“, nachdem er sich unter tückischen nassen Bedingungen den zweiten Platz gesichert hatte. „Ich fahre gern im Nassen, aber das hier ist eher wie Fahren auf Eis.“
- Max VerstappenDer Red-Bull-Racing-Pilot, der sich vor dem Hauptrennen den zweiten Platz sicherte, schilderte, wie anspruchsvoll die Qualifying-Session insgesamt war. Verstappen erklärte zudem, wie schwierig es war, die Reifen in ihr richtiges Arbeitsfenster zu bringen.
„Es ist wirklich rutschig, im Nassen zu fahren. Spaß macht das nicht, das kann ich dir sagen. Ich fahre gern im Nassen, aber das hier ist eher wie Fahren auf Eis“, sagte er nach dem Qualifying.
„Es hat lange gedauert, bis die Reifen überhaupt ein bisschen funktioniert haben. Ich habe das Gefühl, dass wir auf dem Extrem-Reifen etwas konkurrenzfähiger waren, aber die Strecke wird besser, also musst du auf Inters wechseln.“
Max Verstappen während des Qualifyings zum Großen Preis von Las Vegas – Foto: Race Pictures
Der Niederländer hob außerdem die Schwierigkeit hervor, unter den tückischen nassen Bedingungen überhaupt Grip zu finden.
„Ich hatte große Mühe, überhaupt irgendeinen Grip zu haben. Du gehst ein bisschen mehr Risiko, aber es war immer noch bei weitem nicht genug, um um Platz eins zu kämpfen oder in der ersten Startreihe zu stehen. Ich denke, es ist gut für uns.“
Verstappen ergänzte, dass die ständig wechselnden Bedingungen das Treffen der Bremspunkte besonders schwierig machten.
„Links oder rechts – es ist da draußen einfach super schwierig, alle Bremspunkte zu treffen und gleichzeitig am Limit der Reifen zu sein. Ich freue mich auf morgen. Ich hoffe, die Innenseite ist in puncto Grip in Ordnung – aber ja, wir werden sehen.“
Verstappen: Sicht war sehr schwierig
Verstappen räumte außerdem die schwierige Sichtverhältnisse während der Session ein. Mit Blick auf seinen Moment in Q1 erklärte der Red-Bull-Star, dass die Fahrer in solchen Bedingungen einen Abstand von bis zu acht Sekunden benötigen, um klar sehen zu können.
„Die Sicht ist sehr schwierig. Wenn es regnet, wird vom Unterboden viel Wasser aufgewirbelt. Es gibt viel Wasser und Sprühnebel, und deshalb willst du immer mindestens acht Sekunden Abstand. Und ich weiß, das ist viel, ansonsten siehst du nicht wirklich, was vor dir passiert,“ schloss er.
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