Yuki Tsunodas Verbesserungen in jüngster Zeit wurden gekennzeichnet durch seine bislang beste Platzierung für Red Bull Racing bei einem Grand Prix mit einem P6 in Aserbaidschan, wobei er die Unterstützung des Teams bei der Umsetzung der notwendigen Änderungen als Grund für seinen Aufschwung nannte. Yuki Tsunoda beendete P6 in Baku. Foto: RacePictures.
,,Auch etwas, das intern vom Team unterstützt wurde, um Änderungen am Auto vorzunehmen, was sich heute auf diesem langen Lauf stark ausgewirkt hat."
- Yuki TsunodaBei einem Rückblick auf das Rennen sah Tsunoda eine verpasste Möglichkeit von Red Bull, die ihn auf Platz 5 hätte bringen können, vor Liam Lawson.
"Ich denke, auch im zweiten Stint hätte ich wahrscheinlich, wenn ich zwei Minuten schneller hätte wieder einsteigen können, sie hinter mir halten können", sagte Tsunoda nach dem Großen Preis von Aserbaidschan.
Dennoch ist der japanische Fahrer zufrieden mit seinem Resultat und lobt das Team für die notwendigen Änderungen, um sein Fahrpotential in einen Punktefinish umzuwandeln.
"Insgesamt bin ich damit zufrieden. Das Team hat bei der Strategie einen fantastischen Job gemacht. Ich denke, etwas, das ich in dieser Rennwoche verbessern konnte, vor allem bei den Long Runs, war enorm."
Dann bedankte sich Tsunoda bei Red Bull für die interne Unterstützung dieser Änderungen, was darauf hindeutet, dass er sie selbst gefordert hat, was darauf hindeuten könnte, dass dies in der Vergangenheit unter der Führung des entlassenen
Christian Horner möglicherweise nicht geschehen ist.
"Auch etwas, das intern vom Team unterstützt wurde, um Änderungen am Auto vorzunehmen, was sich heute auf diesem langen Lauf stark ausgewirkt hat."
Markos Lob für Mekies offenbart Horners Mängel
Als Max Verstappen den Großen Preis von Italien gewann, sprach Red Bulls Top-Berater Helmut Marko sehr positiv über den neuen Teamchef und CEO des österreichischen Teams, Laurent Mekies.C
Mit Blick auf die Verbesserungen der Stimmung im Team, erwähnte der 81-Jährige außerdem
eine Veränderung in der Art und Weise, wie die Ingenieure unter Mekies arbeiteten, indem sie mehr auf die Fahrer hörten, statt nur "blind" die Daten zu verfolgen, was nahelegt, dass das Gegenteil unter Horners Führung der Fall war.
Lag es also am Ende doch nicht an Pierre Gasly, Alexander Albon, Sergio Perez oder Liam Lawson? Hatte alles mit Horners datenbasiertem Führungsstil zu tun? Eines ist sicher, unter Mekies scheint jeder bei Red Bull zu glänzen.