Toto Wolff teilt gegen Horner aus – neue Einschätzung zum Ex-Red-Bull-Chef

15:35, 12 Dez 2025
Aktualisiert: 20:32, 12 Dez 2025
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Toto Wolff hat in seiner neuesten Einschätzung des ehemaligen Red-Bull-Racing-Teamchefs Christian Horner dessen angebliches Anspruchsdenken und Machthunger ins Visier genommen.
„Es ist dieses Anspruchsdenken, das er hat – und das hat ihm am Ende das Genick gebrochen.“
- Toto Wolff
Im Gespräch mit dem Telegraph UK warf der Mercedes-Teamchef Horner vor, nach zu viel Macht gegriffen zu haben. Er deutete an, dass dessen Wunsch nach mehr Kontrolle letztlich zu seinem Sturz bei Red Bull beigetragen habe.
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„Es ist dieses Anspruchsdenken, das er hat – und das hat ihm am Ende das Genick gebrochen, weil er sich aller Macht als würdig erachtete, und Red Bull wollte ihm diese Macht nicht geben,“ sagte Wolff.
Horner erlebte im Juli ein unrühmliches Ende seiner zwei Jahrzehnte bei Red Bull, als die Teamführung wenige Tage nach dem Großen Preis von Großbritannien seine Entlassung bekanntgab.
Christian Horner im F1-Fahrerlager – Foto: Race Pictures
Christian Horner im F1-Fahrerlager – Foto: Race Pictures
Trotz Wolffs Kritik an dem 52-Jährigen räumte er ein, dass die Formel 1 eine spaltende, kontroverse Persönlichkeit wie Horner brauche.
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„Die Formel 1 braucht Persönlichkeiten, die kontrovers und polarisierend sind“, sagt er. „Es ist fast wie ein Film. Er braucht den Guten, den Bösen und den Hässlichen – kennst du diesen Film?“ sagte er.
„Ich sagte zu Fred [Vasseur], jetzt, wo Christian weg ist, gibt es nur noch den Guten und den Hässlichen. Fred fand das nicht lustig,“ schloss Wolff.
Beide Motorsportchefs standen über Jahre hinweg gemeinsam im Rampenlicht der F1, wobei der Höhepunkt ihrer Rivalität der Große Preis von Abu Dhabi 2021 war, als eine Entscheidung von Rennleiter Michael Masi den Ausgang der Fahrerweltmeisterschaft beeinflusste.
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Wolff teilt einen neckischen Seitenhieb gegen Horner aus

Schon zuvor beim Großen Preis von Belgien zielte Wolff in seiner Einschätzung ihres Verhältnisses nach der Entlassung des Briten mit einem spielerischen Seitenhieb auf Horner.
Der 53-Jährige beschrieb den ehemaligen Red-Bull-Teamchef mit Kraftausdrücken, bevor er Horners Einfluss in der F1 hervorhob.
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