Lance Stroll beschrieb die starken Vibrationen des AMR26 als „sich selbst auf einem Stuhl zu elektroschocken“. „Ich weiß nicht, womit man das vergleichen könnte. Ich schätze, als würdest du dich auf einem Stuhl elektroschocken oder so ähnlich, weit davon entfernt ist es nicht.“
- Lance StrollStroll bekräftigt Newey-Warnung mit alarmierender Aussage
Als Reaktion auf jüngste Aussagen des Teamchefs von Aston Martin, der behauptete, die starken Vibrationen des Honda-Motors könnten sogar zu dauerhaften Nervenschäden an den Händen der Fahrer führen, sagte der Kanadier bei F1 TV: „Es ist nicht gut. Wir versuchen, es in den Griff zu bekommen, zu beheben. Wir haben diese Woche ein paar Ideen, um einige dieser Probleme zu lösen, und wir werden in FP1 sehen, ob es besser ist als in Bahrain.''
,,Ich weiß nicht, womit man das vergleichen könnte. Ich schätze, als würdest du dich auf einem Stuhl elektroschocken oder so ähnlich, weit davon entfernt ist es nicht. Es ist eine sehr unangenehme Vibration. Es ist schlecht für den Motor, aber auch für den Menschen im Auto. Wir müssen das in den Griff bekommen. Ich denke, das werden wir.“
Auf die Frage, ob das Team das Auto im Rennen tatsächlich schon nach nur wenigen Runden abstellen müsste, schloss der Kanadier: „Wir wissen es nicht, es hängt alles davon ab, ob wir uns seit Bahrain verbessert haben. Wenn wir immer noch die gleichen Vibrationsprobleme mit dem Auto haben, wird es schwer, mehr als 10–15 Runden zu fahren. Wenn wir die Probleme lösen, können wir viel weiter ins Rennen gehen.“
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Vor dem Rennwochenende in Melbourne hatte der Teamchef des britischen Teams Alarm geschlagen und offenbart, dass das Auto unter erheblichen, mit der Honda-Antriebseinheit verbundenen Vibrationen leide. Seiner Aussage nach könnte das Problem sogar verhindern, dass die Fahrer „mehr als 25 Runden am Stück fahren, bevor ein dauerhaftes Risiko für Nervenschäden an den Händen besteht.“
Der Spanier relativierte diese Bedenken jedoch im Gespräch mit GPblog und anderen Medien und betonte, dass die Situation aus Fahrersicht weitaus weniger dramatisch sei und ihn nicht davon abhalten würde zu pushen, sofern das Auto konkurrenzfähig wäre.