McLaren-Teamchef Andrea Stella hat verraten, dass der USA‑GP Oscar Piastris Schwäche bei wenig Grip offengelegt hat. „Das ist ein Bereich seines Fahrens, in dem es Verbesserungspotenzial gibt, und nach Oscars Maßstäben bedeutet das, dass du dich ziemlich schnell verbessern wirst.“
- Andrea Stella über Oscar Piastri Der WM-Führende war das ganze Wochenende über nicht auf Tempo und beendete das Rennen abgeschlagen auf P5, rund 21 Sekunden hinter Teamkollege Lando Norris auf Platz zwei.
Der Australier erlebt derzeit eine schwache Resultatserie, wodurch sein Vorsprung in der Meisterschaft bei noch fünf ausstehenden Events auf nur 14 Punkte geschrumpft ist.
Einfach an Pace gefehlt
Piastri hatte in der ersten Saisonhälfte die Oberhand gegenüber Norris, befindet sich nun aber in einer schwierigen Formphase, in der er in den letzten neun Grands Prix nur zweimal vor seinem Teamkollegen ins Ziel kam.
Beim Aserbaidschan‑GP wurde Piastri durch eine seltene Fehlerkette zurückgeworfen, doch in Austin schien es, als habe dem WM‑Leader schlicht die Pace gefehlt.
Stella sagte: „Das ist sicherlich einer der wichtigsten Punkte, die wir überprüfen müssen: die Tatsache, dass Oscar im Qualifying und im Rennen scheinbar ein, zwei Zehntel hatte, die er nicht vollständig abrufen konnte, die aber möglicherweise im Auto steckten."
„Wir prüfen jetzt tatsächlich, ob wir mit dem Setup des Autos, dem Setup des Unterbodens, vollständig zufrieden sind – dass aus Fahrzeugsicht alles wie vorgesehen ist – und gleichzeitig werden wir uns das Fahren ansehen."
„Ich denke, wir wissen bei Oscar, dass man, wenn die Bedingungen wenig Grip bieten, das Auto wirklich herausfordern muss, sich auf Untersteuern, Übersteuern, Blockieren stützen muss."
Andrea Stella an der Boxenmauer – Foto: Race Pictures
„Das ist ein Bereich seines Fahrens, in dem es eine Gelegenheit zur Verbesserung gibt, und nach Oscars Maßstäben bedeutet das, dass du dich ziemlich schnell verbessern wirst. Und ich denke, heute haben wir eine ganze Menge Informationen gewonnen, die zu den Erkenntnissen von gestern hinzukommen.
„Ich glaube, wir haben bereits heute Morgen Gespräche mit Oscar geführt, was wir tun können, um mehr herauszuholen. Daher sehe ich das als Daten zum Lernen – und Oscar wird sehr bald lernen.“
Eine schnelle Wende
Piastri wird hoffen, schnell Antworten zu finden, da die F1 für zwei aufeinanderfolgende Rennen in Amerika nach Mexiko weiterzieht.
Der Autódromo Hermanos Rodríguez in Mexiko‑Stadt war in Piastris noch kurzer F1‑Karriere bisher kein gutes Pflaster. In seinen beiden Rennen in Mexiko wurde er jeweils Achter und lag beide Male hinter Teamkollege Norris.
Bei nur 14 Punkten Vorsprung auf Norris und einem stark aufholenden Max Verstappen, der nun ebenfalls nur 40 Punkte zurückliegt, hofft Piastri, seine schwache Form beim Großen Preis von Mexiko zu drehen.
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