Letztes Jahr markierte die vorletzte Ausgabe des niederländischen Grand Prix auf dem Circuit Zandvoort - zumindest für den Moment. Während viele die schmale, hochgeschwindigkeitsbahn durch die Dünen kritisieren, lobt Guenther Steiner sie genau aus diesem Grund. Zunächst äußerte der ehemalige F1-Teamchef seine Überraschung über die Gesamtorganisation. Als Gast im
F1 Today Podcast von GPblog sagte Steiner:
''Als die Idee mit Prinz Bernhard aufkam, ging er herum und versuchte zu vermitteln, dass, wenn er einen Platz im Kalender bekommt, viele Leute sagen würden 'du kannst nicht mehr in Zandvoort fahren.' Es ist eine alte Strecke, sie ist zu klein. Es gab viele Zweifel, aber ich denke, sie haben einen sehr guten Job gemacht.''Insbesondere eines fiel dem italienisch-amerikanischen Teamchef bei der logistischen Organisation auf: ''In den Niederlanden hat man den Vorteil, dass viele Leute Fahrräder haben. Es ist das Land mit den meisten Fahrrädern auf der Welt. Das hilft sehr bei der Logistik.''
Lando Norris während des Grand Prix der Niederlande
Steiner über F1-Rennen in Zandvoort
Danach beschäftigte er sich mit dem Geschehen auf der Strecke. Der ehemalige Haas-Teammanager erklärte, dass er Zandvoort besonders wegen seines komplexen Layouts mag, obwohl es viele dafür kritisieren, dass Überholmanöver fast unmöglich sind.
Auf die Frage, ob er glaubt, dass Überholen ein spezifisches Problem in Zandvoort ist, sagte Steiner: ''Man sollte dafür arbeiten. Hier ist es nicht einfach. Nirgendwo ist es einfach. Also, ich glaube nicht, dass es mehr Kritik an Zandvoort gibt als an irgendeiner anderen Rennstrecke. Wir haben einige erstaunliche Überholmanöver von Charles Leclerc gesehen. Das war ein großartiger Zug.''
Schließlich verriet er, ob Zandvoort zu seinen absoluten Lieblingsstrecken in der F1 zählt: ''Es gehört ziemlich weit nach oben. Ich mag das Rennen.''