Gunther Steiner ist der Meinung, dass die aktuelle Generation von Neulingen die Formel-1-Teams dazu ermutigen wird, mutigere Chancen mit jungen Fahrern einzugehen.
„Das wird die Teams dazu ermutigen, künftig mehr Risiken mit Rookies einzugehen.“
- Gunther SteinerDer ehemalige Haas-F1-Teamchef, der seine Einschätzung zum besten Rookie im aktuellen Formel-1-Feld abgab, betonte, dass es keine besonders schlechten Neulinge gebe, bevor er das jeweilige Wachstum lobte, das jeder Fahrer im Verlauf der Saison gezeigt habe.
„Ich finde, es gibt keinen wirklich enttäuschenden Rookie; sie sind alle sehr gut. Am Anfang der Saison war es für mich [Isack] Hajar, aber er hat sich jetzt stabilisiert, man denkt gar nicht mehr daran, dass er ein Rookie ist“, sagte er im Podcast Drive to Wynn.
„Oliver Bearman ist in der zweiten Saisonhälfte richtig aufgeblüht und hat einen großartigen Job gemacht. [Gabriel] Bortoleto war am Anfang langsam, aber er war in einem sehr langsamen Auto, und in einem langsamen Auto ist es sehr schwierig, etwas zu zeigen. Aber als er die Gelegenheit hatte, hat er es gut gemacht, außer in den letzten zwei Rennen, wo er, wie ich finde, ein bisschen zu aufgeregt war,“ fügte Steiner hinzu.
Oliver Bearman holte beim Großen Preis von Mexiko-Stadt sein bisher bestes Ergebnis mit Platz vier - Foto: Race Pictures
„Liam Lawson, wir wissen, dass er ziemlich gut ist, und er brauchte etwas Zeit, um sich von den paar Rennen im Red Bull zu erholen, denn das hat ihn sicher ein wenig zurückgeworfen. Aber jetzt macht er es gut.“
Der 60-Jährige schloss mit der Betonung, dass die vielversprechenden Rookie-Leistungen in dieser Saison die Teams wahrscheinlich dazu inspirieren werden, mehr in junge Talente zu investieren.
„Es gibt hier keinen schlechten Rookie, und was das bewirken wird, ist, dass Teams künftig mehr Risiken mit Neulingen eingehen, weil sie sehen, dass die jungen Jungs, die reinkommen, gut sind“, schloss er.
Kimi Antonelli auf dem Podium in Brasilien - Foto: Race Pictures
Toto Wolff über Antonellis Formaufschwung
Der 53-Jährige erklärte, dass der Druck, der mit dem Fahren für ein Topteam einhergeht, anfangs eine Rolle beim Formtief des 19-Jährigen gespielt habe.
Wolff schloss mit der Feststellung, dass Antonelli nun mit den Anforderungen der F1 vertraut scheint, was sich in seiner beeindruckenden Form widerspiegelt.
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