Sind weitere Verzögerungen zu erwarten? FIA scheitert an der Lösung eines wichtigen F1-Rätsels

11:56, 16 Aug 2025
Aktualisiert: 13:26, 16 Aug 2025
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Der Große Preis von Belgien hat erneut die Verletzlichkeit der Formel 1 gezeigt: Regenfälle.
In Spa-Francorchamps wurde das Rennen aufgrund von Sichtproblemen um etwa 80 Minuten verzögert, wobei der leitende Rennstrategie-Ingenieur von Red Bull, Stephen Knowles, es als 'echtes Problem' bezeichnete.
"Wir haben ein echtes Problem mit der Sichtbarkeit und ich glaube nicht, dass man das massiv hätte ändern können."
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"Wir hätten vielleicht ein bisschen früher starten können, aber ich denke nicht, dass es eine völlig andere Geschichte gewesen wäre."
Die großen und schweren Autos dieser Ära erzeugen enorme Mengen an Abtrieb durch den Unterboden, der Wasser aufsaugt und hoch in die Luft schleudert, wodurch eine Wolke aus blinder Gischt entsteht.
Die FIA hat jahrelang an Lösungen gearbeitet, darunter Radabdeckungen, die das Wasser umleiten sollen, aber die Ergebnisse waren enttäuschend.
Max Verstappen auf einer nassen Strecke in Belgien - Red Bull Contentpool
Max Verstappen auf einer nassen Strecke in Belgien - Red Bull Contentpool
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"Sie haben schon eine gewisse Wirkung, aber sie haben nicht genug Wirkung, um zu sagen, dass das die Lösung ist. Daher sind wir wieder am Anfang", räumte der FIA-Einzelsitz-Chef Nikolas Tombazis gegenüber Motorspor.com ein.
Bis die Regeländerungen von 2026 kommen, die kleinere Diffusoren, schmalere Reifen und leichtere Autos bringen werden, wird sich wahrscheinlich wenig ändern.

F1 hat das Regenrätsel noch nicht gelöst

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Regenrennen in Spa wurden schon lange als riskant betrachtet, insbesondere nach den tödlichen Unfällen von Anthoine Hubert im Jahr 2019 und Dilano van ’t Hoff im Jahr 2023.
Der belgische GP 2025 bestärkte diese Ängste nur, da Fahrer wie Max Verstappen und Lewis Hamilton die lange Verzögerung kritisierten, während andere wie George Russell, Fernando Alonso und Charles Leclerc die Vorsicht des Rennleiters verteidigten.
Für jetzt räumt die FIA ein, dass es keine kurzfristige Lösung gibt, da ihre Tests und Untersuchungen in dieser Angelegenheit sehr wenig an Ergebnissen gebracht haben.
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Die zugrundeliegende Gefahr bleibt bestehen: Ein Auto, das auf einer überfluteten Strecke ins Schleudern gerät, könnte dazu führen, dass andere Autos blindlings hineinrasen.
Wie Knowles es ausdrückte, "Ich beneide die Rennleitung nicht in dieser Situation." Bis mindestens zum nächsten Jahr mit der Regeländerung bleibt Rennen bei Regen das ungelöste Rätsel der Formel 1.
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