Max Verstappen wird von dem ehemaligen F1-Fahrer Ralf Schumacher als möglicher Ersatz für Lewis Hamilton bei Ferrari gehandelt, da der Niederländer und die Scuderia aus Sicht des Deutschen gut zusammenpassen könnten. Am Donnerstag sagte Verstappen gegenüber dem
GPblog, dass
ein Wechsel zu Ferrari keineswegs ausgeschlossen ist, aber falls er zustande kommt, müsste er unter den richtigen Bedingungen erfolgen, d.h. Maranello müsste ein Auto produzieren, das um Siege und Titel kämpfen kann.
Nach der Pole am Samstagnachmittag fuhr Verstappen seinen dritten Saisonsieg ein, den dritten Triumph in Monza in den letzten vier Jahren, auf dominierende Weise, was laut Teamchef Toto Wolff "alle dumm aussehen ließ".
Auf dem Podium genoss Verstappen dann die Gesänge der emotionalen Menge. Auch der frühere F1-Fahrer und jetzige Analyst Schumacher bemerkte die Leidenschaft der Tifosi für Verstappen.
Verstappen und Ferrari sind 'ein großartiges Team'
"Ich habe schon das Gefühl, dass sich die Italiener gut vorstellen können, dass der schnellste Mann im Feld auch bald mal im Ferrari sitzt", sagte Schumacher im Sky's Backstage Boxengasse Podcast.
Für Schumacher geht Verstappens Anpassungsfähigkeit bei Ferrari weit über das hinaus, was der Niederländer und die Scuderia auf der Strecke zeigen, und er behauptet, dass das Privatleben des amtierenden Weltmeisters gut zu dem in Maranello ansässigen Team passt.
"Ich muss ganz ehrlich sagen, dass - und ich weiß nicht, wie es dir ging - wenn ich heute Fred Vasseur (Ferrari-Teamchef, Anm. d. Red.) als Person sehe und auch das, was Ferrari vor Ort verkörpert, dazu Max in seiner jetzigen Situation mit seiner Familie, zwei Kinder: Irgendwie habe ich das Gefühl, das könnte super zusammenpassen."
Obwohl der Deutsche sieht, dass sich die Situation von Lewis Hamilton mit der anstehenden Einführung neuer Regulierungen bis 2026 verschieben könnte
"Da fängt alles von Null an. Es kann sein, dass sein Fahrstil viel besser passt zu den neuen Konzepten." Dennoch glaubt der Deutsche weiterhin, dass Verstappen aufgrund seiner Einstellung viel besser zum italienischen Team passen würde "im Sinne der Einstellung".