Nico Rosberg äußerte sich zur Vertragssituation von George Russell bei Mercedes, die noch bis zum Ende der Saison läuft und noch nicht offiziell verlängert wurde. Da sich Max Verstappen kurz vor der Sommerpause von dem Fahrermarkt zurückzog und seinen Verbleib bei Red Bull bis 2026 bestätigte, schien es, dass alle Teile an Ort und Stelle waren und Russells Verlängerung mit Mercedes unmittelbar bevorstand.
Nach der Sommerpause und zwei weiteren Grand Prix hat Mercedes jedoch noch keine neue Vereinbarung mit dem britischen Fahrer offiziell bekannt gegeben, dessen Vertrag immer noch am Ende der Saison ausläuft.
Rosberg neckt spielerisch Wolff wegen Russells Vertragssituation
Als Gast in der Sky F1 Show nutzte Nico Rosberg - der eine oder zwei Dinge über Verhandlungen mit seinem ehemaligen Teamchef weiß - die Gelegenheit, um spielerisch mit dem Österreicher zu scherzen: ''Es ist schrecklich, mit Toto zu verhandeln. Er verschwindet einfach von der Erdoberfläche, wenn du versuchst, bessere Bedingungen zu bekommen. Er verschwindet einfach und lässt dich nicht einmal mit ihm reden. Es ist schrecklich. Ich habe viel gelitten.''
Und über Russell sagte er: ''Nun ist es George, der Toto seinen eigenen Medizin einflößt. Er bekämpft Toto mit dessen eigener Arznei.''
''George ist anscheinend einfach nicht mit einigen Bedingungen im Vertrag zufrieden. Und diese Bedingungen variieren, da er ein Mercedes-Junior ist, wird er sicherlich nicht ein Gehalt auf Lando Norris Niveau haben, bei weitem nicht. Und George fühlt, dass Lando ihm ebenbürtig ist.''
Der Weltmeister von 2016 betonte auch, wie wichtig Sponsoren bei den Vertragsverhandlungen sind: ''Heutzutage haben diese Teams so viele Sponsoren, die so viel verlangen, so viel Geld zahlen, und die einzige Möglichkeit für ein Team, einem Sponsor etwas zurückzugeben, ist natürlich der Logoplatz, der begrenzt ist.''
''Sie wollen Fahrerzeit. Sie möchten, dass ihre Kunden George Russell treffen können. Und so nutzen sie die Fahrer sehr stark.''