Russell richtet eine klare Forderung an die FIA nach dem jüngsten Treffen zu den Rennrichtlinien

9:13, 06 Dez 2025
Aktualisiert: 11:54, 06 Dez 2025
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George Russell teilte zusammen mit anderen F1-Fahrern seine Gedanken nach der jüngsten Sitzung, in der über Rennrichtlinien diskutiert wurde.
"Wir wollen die besten Stewards, das beste Renn-Know-how, um bestimmte Vorfälle auf Grundlage ihrer eigenen Erfahrung zu beurteilen"
- George Russell
Vor dem Katar-GP fand ein Treffen zwischen der FIA und der GPDA statt, nachdem einige Strafentscheidungen in der Schlussphase der Meisterschaft für reichlich Diskussionen gesorgt hatten.
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Der Mercedes-Fahrer, der auch als GPDA-Präsident fungiert, stimmt zu, bis zum Saisonende keine weiteren Änderungen an den Richtlinien vorzunehmen, um Stabilität zu wahren, und betont, dass diese als Referenzpunkt bei der Beurteilung von Vorfällen dienen sollten.
"Ich denke, es wurde vereinbart, dass sich für den Rest dieser Saison nichts ändert, und das halte ich für richtig," sagte er am Medientag am Donnerstag in Abu Dhabi. "Wir haben immer nach Konsequenz verlangt, und es wäre unfair, diesen Ansatz jetzt zu ändern. Aber ich denke, der allgemeine Konsens ist – Richtlinien müssen als Richtlinien verstanden werden."
Foto: Race Pictures
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Russell hob zudem erneut das Thema der Stewards hervor und betonte die Notwendigkeit für das bestmögliche und erfahrenste Gremium.
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"Wir wollen die besten Stewards, das beste Renn-Know-how, um bestimmte Vorfälle auf Grundlage ihrer eigenen Erfahrung zu beurteilen."
"Ich denke, das wurde deutlich, als man 20 F1-Fahrer in einen Raum setzte, um sechs oder sieben Vorfälle zu überprüfen: Wir waren uns alle einig, welche Strafe hätte verhängt werden sollen – oder eben nicht –, unabhängig davon, was die Richtlinien sagten. Ich hoffe, es gibt ein Follow-up, und freue mich darauf zu hören, was sie mit Blick auf 2026 denken."

FIA erwägt bedeutenden Durchbruch beim Einsatz von Stewards in der Formel 1

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Die FIA hält an einem Rotationssystem für Stewards fest und lehnt feste Ernennungen aus Sorge vor möglicher Befangenheit ab. Dieser Ansatz soll bis 2026 fortgeführt werden.
Gleichzeitig prüft der Dachverband Wege zur Professionalisierung der Rolle, einschließlich der Möglichkeit, Stewards zu bezahlen oder Vollzeitprofis einzustellen, wie es in anderen Sportarten üblich ist.
Derzeit erhalten Stewards nur eine geringe Aufwandsentschädigung – ein Modell, das im Spitzensport ungewöhnlich ist. Gehälter könnten mehr Ex-Fahrer dazu ermutigen, diese Aufgabe zu übernehmen, statt eine Karriere in den Medien zu wählen.
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