Am zweiten Tag der Fahrten auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya gingen nur zwei Teams auf die nasse Strecke: Red Bull Racing und die Scuderia Ferrari. Beide Teams, die auf dem F1-Grid regelmäßig an der Spitze zu finden sind, nutzten den wetterbeeinflussten Kurs, um einen weiteren Schritt ihres geplanten dreitägigen Tests abzuhaken.
Red Bull war mit
Max Verstappen zuerst auf der Strecke, kurz darauf gesellte sich
Charles Leclerc zum viermaligen Weltmeister.
Charles Leclerc - Foto: Race Pictures
Verstappen legte in der von Regen geprägten Vormittagssession insgesamt 27 Runden zurück, seine beste Zeit lag im Bereich von 1:20,0. Leclerc wiederum, der zwar mehr Kilometer absolvierte, lag Berichten zufolge über acht Zehntel hinter dem Tempo des Niederländers.
Das Duo stieg jedoch für die Nachmittagssession aus den Autos, woraufhin die Teamkollegen Isaac Hadjar beziehungsweise
Lewis Hamilton das Steuer übernahmen.
Während beide Teams sich entschieden, am Dienstag zu fahren,
verzichtete McLaren auf Fahrten bei den nassen Bedingungen in Montmeló. Das papayafarbene Team wird jedoch in den letzten drei Testtagen erwartet.
Leclerc versprüht Optimismus nach dem Test
Leclerc zeigte sich begeistert, nachdem er den SF-26 auf dem Kurs in Barcelona auf Herz und Nieren geprüft hatte.
Der Monegasse erläuterte in seiner Reaktion nach dem Test, wie zufrieden er damit war, was das Team trotz der Wetterbedingungen erreichen konnte.
Der Ferrari-Pilot betonte jedoch, dass die Mannschaft aus Maranello den Rundenzeiten wenig Beachtung schenkte und sich ausschließlich darauf konzentrierte, das neu zusammengesetzte SF-26-Gefährt zu evaluieren und an seine Grenzen zu bringen.