Red Bull Racings Technischer Direktor Pierre Wache hat eingeräumt, dass das Team nach dem Sprint-Qualifying in Brasilien vor einem Rätsel mit seinem Auto steht.
„Das Auto verhält sich hier nicht so, wie wir es erwartet haben, besonders auf dem Soft-Reifen.“
- Pierre WacheIn der Auswertung der Session über die Pressemitteilung des Teams bestätigte der britische Ingenieur, dass man mehreren Faktoren nachgeht, die zum fehlenden Tempo während des Sprint-Qualifyings in Interlagos beigetragen haben, und hob anschließend spezifische Herausforderungen bei der Performance des RB21 im Verlauf der Session hervor.
Wache erklärte, „Wir schauen uns über Nacht viele Dinge an, um zu sehen, ob wir etwas ändern müssen. Es war heute ein schwieriger Tag. Ehrlich gesagt sorgt das Sprintformat am gesamten Wochenende immer für zusätzliche Herausforderungen. Das Auto verhält sich hier nicht wie erwartet, besonders auf dem Soft-Reifen.“
„Auf dieser Mischung fühlt sich das Auto an, als stimme etwas nicht, und es liefert nicht die richtige Performance. Wir prüfen über Nacht vieles, um zu sehen, ob wir Änderungen vornehmen müssen.“
Max Verstappen während des Sprint-Qualifyings beim Brasilien-GP - Bildnachweis: Red Bull Content Pool
Der 50-Jährige schloss mit der Feststellung, dass das Team darauf fokussiert bleibt, beide Autos vor den wettbewerbsintensiven Sessions des Brasilien-GP in ein besseres Arbeitsfenster zu bringen.
„Wir untersuchen, was das Problem ist – es betrifft beide Autos – und wir wollen das Auto für den Rest des Wochenendes in ein besseres Fenster bringen.“
Während des Sprint-Qualifyings in São Paulo
hatten sowohl Max Verstappen als auch Yuki Tsunoda auf ihren Qualifyingruns relativ schwierige Ausfahrten, wobei beide Piloten ihren Frust über den fehlenden Grip des Autos äußerten.
Der vierfache Weltmeister konnte trotz des Einzugs in die letzte Qualifyingphase nur Startplatz sechs herausholen und lag über drei Zehntel hinter der Zeit von Lando Norris, der die Pole-Position holte.
Yuki Tsunoda schied im Sprint-Qualifying des Brasilien-GP in der ersten Runde aus - Foto: Race Pictures
Yuki Tsunoda erlebte seinerseits einen zum Vergessen geratenen Freitag,
als er bereits in der einzigen Trainingssitzung des Wochenendes crashte und anschließend im Sprint-Qualifying in der ersten Runde ausschied.
Wache: Gute Lernarbeit für das bevorstehende Wochenende
Wache zeigte sich trotz der Herausforderungen, denen sich Red Bull nach dem Sprint-Qualifying gegenübersah, optimistisch. Der britische Ingenieur bezeichnete die Erkenntnisse als wertvolles Lernen für die Action am Samstag in Interlagos.
„Das ist alles gutes Lernen für morgen, fürs Qualifying und dann für das Rennen. Und schließlich: Kompliment an das Team in der Garage, das einen großartigen Job gemacht hat, Yukis Auto in FP1 so schnell zu reparieren und ihm die Chance zu geben, wieder rauszufahren und wichtige Daten zu sammeln,“ schloss er.
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