Red-Bull-Chefingenieur Paul Monaghan bestätigte, dass Max Verstappen und Yuki Tsunoda in Las Vegas mit unterschiedlichen Abstimmungsentscheidungen unterwegs waren. „Wir sind wieder gesplittet, und das ist eine bewusste Maßnahme. Wir verfolgen das, was wir für jedes Fahrerprofil als bestes Muster erachten.“
- Paul MonaghanIm Gespräch mit den Medien in Las Vegas erklärte Monaghan, dass der Unterschied zwischen dem in Mexiko eingesetzten Unterboden und dem in Brasilien „klein“ sei.
„Wenn du einen gebrauchten Unterboden mit einem neuen vergleichst, ist das fast so viel wert wie die leicht überarbeitete Version. Vergiss nicht, es war ein aus dem Vollen gefertigter Unterboden, den wir nach Mexiko mitgenommen haben, um ein paar Kilo mehr Abtrieb zu finden.“
Der britische Ingenieur räumte zudem ein, dass dieser Ansatz bis zum Saisonende fortgesetzt werden könnte: „Wir sind wieder gesplittet, und das ist eine bewusste Maßnahme. Wir verfolgen das, was wir für jedes Fahrerprofil als bestes Muster erachten, und das könnte gut bis zum Ende der Saison so weitergehen.“
Max Verstappen - Foto: Red Bull Content Pool
Auf die Frage, ob Tsunoda demnach den in Mexiko verwendeten Unterboden fahre, antwortete Monaghan mit einem Hauch Ironie: „Da habt ihr eine kleine Herausforderung. Ich werde es euch nicht zu leicht machen. Ihr könnt versuchen, das herauszufinden. Ich verrate euch nicht, wo ihr suchen müsst.“
Abschließend bestätigte Monaghan, dass die Option, das Setup anzupassen und je nach Bedingungen den Unterboden zu wechseln, weiterhin besteht: „Das können wir tun, wenn wir es wollen. Da die resultierenden Unterschiede zwischen den beiden Unterbodentypen ziemlich klein sind, lassen wir es, wenn wir nach FP1 zufrieden sind, so für FP2.“
Verstappen warnt vor Red-Bull-Performance nach chaotischem Las-Vegas-FP2
Verstappen hatte einen anspruchsvollen Start ins Las-Vegas-Wochenende, ähnlich wie mehrere andere Fahrer.
Der Niederländer beendete die Auftaktsession auf Platz vier und rutschte in der zweiten auf Rang neun ab, kämpfte mit Grip-Problemen und hatte Mühe, eine saubere Runde zusammenzubekommen. Am Ende lag er etwa eine halbe Sekunde hinter Titelrivale Lando Norris, der die Zeitenliste anführte.
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