Helmut Marko gab einen Einblick in die aktuelle Situation bei Red Bull Racing vor dem Großen Preis von Zandvoort in den Niederlanden. Der österreichische Berater sprach über die neue Rollenverteilung im Team nach der Entlassung von Christian Horner und die Pläne bezüglich der Fahrer für die Formel 1-Saison 2026.
Seit Laurent Mekies als Teamchef eingestiegen ist, hat sich viel in Milton Keynes geändert. Marko sagt, der Franzose habe die Sommerpause genutzt, um sich in die Struktur und das Personal einzuarbeiten.
"Er hat sich eingearbeitet, sich die Strukturen und Mitarbeiter angeschaut," sagte er im Gespräch mit der Kleinen Zeitung.
Um Mekies mehr Fokus auf das Rennteam zu geben, sind die Verantwortlichkeiten breiter verteilt worden.
"Das RB17-Projekt leitet etwa Rob Gray, die Motorenabteilung Ben Hodgkinson. Sie bekamen etwas mehr Verantwortung für ihre Bereiche. Dadurch kann sich Mekies mehr auf das Rennteam konzentrieren. Da gab es auch schon Fortschritte, weil er einfach ein exzellenter Techniker ist," erklärt der Red Bull-Berater.
Marko bestätigt: Palou ist bei Red Bull nicht im Gespräch
Die Red Bull-Familie muss noch Entscheidungen über die Fahreraufstellungen treffen: Wer wird neben Max Verstappen im Seniorenteam fahren und welche Fahrer werden 2026 für Racing Bulls antreten.
Gerüchte nennen auch Alex Palou als Kandidat, diese wurden jedoch von seinem Management abgewiesen. Marko war auch kurz darauf: "Da ist nichts dran."
Gleichzeitig spricht der 82-jährige Österreicher lobend von den Talenten in den eigenen Reihen.