Der ehemalige F1-Fahrer Ralf Schumacher und der Chefberater von Red Bull haben die Nordschleife wegen ihrer Haltung gegenüber dem aktuellen F1-Champion, Max Verstappen, kritisiert. Max Verstappen in Monza 2025 @RacePictures
"Er will keine Sonderbehandlung für sich selbst. Das zeichnet ihn auch aus."
- Helmut MarkoUm am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring teilnehmen zu können, benötigen die Fahrer eine spezielle Lizenz, auch der viermalige Weltmeister Max Verstappen.
Genau diese Situation findet Schumacher "extrem lächerlich".
"Die sogenannten Wildcards gibt es auch in anderen Sportarten", sagte der Deutsche. "Max ist derzeit der beste Rennfahrer der Welt. Man kann ihm also sicherlich zutrauen, die Nordschleife ohne eine spezielle Fahrschule zu meistern."
"Zumal er genau das bereits in früheren Testfahrten bewiesen hat, die auch gerne vom Nürburgring vermarktet wurden."
Lob für Verstappen - sowie Kritik an der Bürokratie der Nordschleife - äußerte auch Marko.
"Trotz der schrecklichen Bürokratie auf dem Nürburgring ist er äußerst positiv und macht bei allem mit. Er will keine Sonderbehandlung für sich selbst. Das zeichnet ihn auch aus", schloss der Österreicher ab.
Max Verstappen feiert die Pole-Position für den Großen Preis von Italien. Credit: Race Pictures.
Verstappen sticht aus der aktuellen F1-Fahrergruppe heraus
Während die Formel 1 weiterhin die Spitze des Motorsports bleibt, ist sie für bestimmte Fahrer, wie Verstappen und Fernando Alonso, nicht die einzige Rennserie.
Im Fall von Alonso hat dies zu einem fast Sieg in Indianapolis im Jahr 2017, zwei WEC-Titeln und mehreren Le Mans-Siegen geführt, einschließlich einer Teilnahme an der legendären Dakar-Rally.
Verstappen hingegen hat dies zu einem Verlangen geführt, verschiedene Rennwagen zu fahren und zu testen. Er nimmt derzeit am 4-Stunden-ADAC-Meisterschaftsrennen 2025 auf der Nordschleife teil, um seine Lizenz zu erhalten, damit er das 24-Stunden-Rennen in der "Grünen Hölle" fahren kann.