Mercedes kann in Australien einfach den Kraftstoff von Petronas verwenden, wie GPblog erfahren hat.
Im Vorfeld des Saisonstarts gab es nicht nur Fragen zum Verdichtungsverhältnis der Mercedes-Antriebseinheit, sondern auch einige Unklarheiten rund um den Petronas-Kraftstoff. Während der Wintertests in Bahrain stellte sich heraus, dass die Homologation dieses Kraftstoffs noch nicht vollständig abgeschlossen war.
Dieser Prozess erwies sich in diesem Jahr als komplizierter als zuvor. Mit der Einführung nachhaltiger Kraftstoffe im Rahmen des neuen Motorenreglements muss nicht nur das Endprodukt überprüft werden, sondern auch der gesamte Produktionsprozess. Bevor die FIA letztlich die offizielle Genehmigung erteilt, ist eine externe Stelle daran beteiligt.
Mercedes kann in Australien mit eigenem Kraftstoff fahren
Daher wurde suggeriert, dass Mercedes und seine Kundenteams (McLaren, Williams und Alpine) vorübergehend einen alternativen Kraftstoff einsetzen müssten, falls die Homologation nicht rechtzeitig erfolgt.
Toto Wolff relativierte diese Berichte in Bahrain unter anderem gegenüber
GPblog bereits und erklärte, dass es im Team keine Bedenken bezüglich der Situation gebe.
Diese Haltung scheint sich als berechtigt erwiesen zu haben. GPblog versteht, dass der Kraftstoff homologiert wurde und daher beim Großen Preis von Australien ganz normal verwendet werden kann.
Die endgültige Bestätigung liegt formal weiterhin bei der FIA, die alle Kraftstoffe der verschiedenen Hersteller validieren muss. Bislang hat keiner der Motorenhersteller offiziell bekannt gegeben, dass sein Kraftstoff homologiert wurde. Somit scheint das Aufsehen um den Kraftstoff letztlich viel Lärm um nichts gewesen zu sein.