Team representative Bradley Lord fasste Kimi Antonellis Zandvoort-Wochenende zusammen, das in einem schweren Unfall mündete, der das Rennen von Charles Leclerc in den Niederlanden beendete und sein eigenes stark beeinträchtigte.
Nachdem er eines der härtesten Wochenenden der Saison hinter sich gelassen hat, muss Kimi Antonelli schnell von Zandvoort abrücken und sich auf den bevorstehenden Großen Preis von Italien konzentrieren - sein erstes Heimrennen in der Formel 1, zu dem er mit nicht geringem Druck auf seinen Schultern kommt.
Der junge italienische Fahrer ging letzten Sonntag nach einem kostspieligen Fehlurteil in einem Duell mit Charles Leclerc, das das Rennen des Monegassen beendete und letztendlich sein eigenes, da er nicht nur eine, sondern zwei Strafen erhielt. Letztere resultierte aus einem weiteren Fehler, da er in der Boxengasse zu schnell fuhr.
Antonelli wurde daher weitgehend kritisiert,
einschließlich von Jacques Villeneuve, der den Zusammenstoß mit Leclerc in Zandvoort als "Formel 4 Manöver" bezeichnete und vorschlug, dass "F1 zu viel für ihn" sei.
Lord sieht Positives im holländischen Wochenende von Antonelli
In der üblichen Rennnachbesprechung fasste Bradley Lord auch Kimis Rennen zusammen: ''Als die Leute ihre Halbzeiteinschätzungen vorgenommen haben, hat Kimi ein wenig Kritik bekommen und es gab vielleicht einige Vorschläge, dass es nicht funktioniert.''
''Wir sind von Anfang an sehr klar gewesen, dass es ein Lernjahr für ihn ist. Es kommt sehr früh. Er ist noch sehr jung und auch seine Karriereentwicklung ist noch sehr früh. Wir wissen also, dass es Fehler geben wird, aber was wir suchen, sind die Anzeichen und Indikationen, dass er lernt, dass er seine Erfahrung sammelt und seine Fähigkeiten als Formel-1-Fahrer ausbaut.''
Trotz des mit einem Fehler und null Punkten endenden Wochenendes betonte Lord mehrere positive Punkte, wie das starke Tempo, das Antonelli in der mittleren Phase des Rennens zeigte: ''Wenn man sein Renntempo betrachtet, sieht man die Verbesserung und den Schritt, den er im Qualifying gemacht hat, trotz einer ziemlich problematischen Trainingssitzung.''
''Es gibt da viele wirklich gute Bestandteile. Es kam nicht alles zusammen in Zandvoort mit den offensichtlichen Strafen für die Kollision und die Geschwindigkeitsübertretung in der Boxengasse zum Ende des Rennens. Und dann eben noch einige Vorfälle im Training.''
''Aber wenn wir uns die reine zugrunde liegende Performance betrachten, können wir gute Fortschritte sehen und wir sehen, dass er jetzt, da wir die Konfiguration der hinteren Aufhängung zurückgesetzt haben, viel mehr Vertrauen in das Auto hat.''
Schließlich folgerte Lord: ''Wir hoffen, dass dieses Vertrauen weiterhin wächst und Kimis Leistung in den kommenden Rennen genauso weitermacht.''