Verstappen erzählt Anekdote über Red Bull: „musste einen Schritt zurücktreten“

21:31, 02 Sep 2025
Aktualisiert: 8:58, 03 Sep 2025
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Co-Autor:Tobia Elia
Max Verstappen gab sein Debüt im Jahr 2016 für Red Bull Racing und befindet sich nun in seiner zehnten Formel 1-Saison mit dem österreichischen Team. Sowohl für den viermaligen Weltmeister als auch für seinen Vater, Jos Verstappen, brachte der Wechsel zum Spitzenteam erhebliche Veränderungen mit sich. Sie teilten eine interessante Geschichte darüber in einem Doppelinterview mit Viaplay.
Der Übergang von Toro Rosso zu Red Bull war eine ziemliche Veränderung. Damals war der 18-jährige Max Verstappen von einem größeren Team umgeben.
Für Jos bedeutete dies jedoch, dass er seinem Sohn zunehmend weniger Unterstützung bieten konnte: "Anfangs lief alles ziemlich reibungslos. Aber je älter er wird, merkst du, dass du ein wenig mehr zurücktreten musst. Damit habe ich manchmal zu kämpfen gehabt," sagte der 53-Jährige dazu.
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Obwohl es nicht einfach war, einen Schritt zurück von seinem Sohn zu machen, hat er es akzeptiert: "Auf der anderen Seite ist es Teil des Prozesses. Anfangs würde er mich fragen: 'Kannst du mir helfen?' Wie du dich anstrengst, wie du mit dem Team umgehst, all das halt. Aber ein Jahr später, als er zu Red Bull wechselte, wurde ich gebeten, einen Schritt zurückzutreten."
"Ich denke auch, dass es gesund war. Du bist in einem Spitzenteam und natürlich hast du gute Leute um dich herum. Und das ging eigentlich ziemlich natürlich. Ich habe es gesehen, ich habe es auch so empfunden," schloss der Niederländer ab.
Jos und Max Verstappen, Red Bull Content Pool
Jos und Max Verstappen, Red Bull Content Pool

Max Verstappen über den Rückzug seines Vaters

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Für Max selbst war es auch nicht gerade ein dramatischer Schritt. Er erklärte: "Es ist nicht so, dass er völlig abwesend war. Natürlich hatte ich die Treffen mit dem Team. Ich war 18 Jahre alt, aber danach kommst du zurück und dann diskutierst du darüber. Also, wir werden dies oder das versuchen."
In den ersten Jahren mit dem Team aus Österreich hat Jos seinem Sohn in vielen Bereichen noch geholfen. Doch es war merklich anders als in der ersten F1-Saison des Niederländers, als er für Toro Rosso antrat.
"Natürlich war ich damals noch ziemlich unerfahren. Also hat er mir mit Fahrertipps geholfen. Du schaust dir alles an, und mein Vater tut es auch. Und dann diskutiert man natürlich darüber. Er war nicht so präsent wie in den frühen Jahren, wie in der Boxengasse. Bei Toro Rosso würde mein Vater manchmal zum Auto gehen," sagte Max abschließend dazu.
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