Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies hat bestätigt, dass der Motor für 2026 derzeit einem Belastungstest am Limit unterzogen wird, um für die nächste Saison bereit zu sein. „Symbolisch ist es enorm, denn es gibt keine verrücktere Herausforderung, als dass Oracle Red Bull Racing gemeinsam mit Ford beschließt, seinen eigenen Motor zu bauen.“
- Laurent MekiesDer Motor wird in Zusammenarbeit mit Ford gebaut und markiert das erste Mal, dass Red Bull nach dem Auslaufen des Vertrags mit Honda Ende 2025 ein eigenes Aggregat entwickelt.
Max Verstappen, Helmut Marko und Laurent Mekies. Foto: RacePictures
In Red Bulls hauseigenem Podcast Talking Bull erklärte Mekies, dass die Antriebseinheit derzeit auf dem teaminternen Prüfstand getestet wird, um für Testfahrten Ende Januar bereit zu sein.
Er sagte:
„Zunächst einmal ist es symbolisch riesig, denn es gibt keine verrücktere Herausforderung, als dass Oracle Red Bull Racing mit Ford beschließt, seinen eigenen Motor zu bauen."„So etwas Verrücktes hat es in der jüngeren Formel-1-Geschichte nicht gegeben. Das ist typisch Red-Bull-mäßiger Wahnsinn."
„Allein dieses Geräusch zu hören, ist schon verrückt – ganz unabhängig davon, ob er am Ende schnell sein wird oder nicht."
„Ja, der Sound ist da. Er läuft schon eine Weile auf dem Prüfstand, und es sind nur noch wenige Monate, daher befinden wir uns gerade in der Phase maximalen Stresses, um sicherzustellen, dass wir tatsächlich einen fertigstellen und an die Rennstrecke bringen können.“
Der Red Bull x Ford-Antriebsstrang wird in der nächsten Saison nicht der einzige neue Motorenhersteller im Feld sein, denn auch Audi produziert für 2026 eine eigene Einheit.
Cadillac wird bei seinem Einstieg in der nächsten Saison zunächst Ferrari-Power nutzen, plant aber, 2029 eine eigene Antriebseinheit einzuführen.
Alpine hat sich entschieden, die hauseigene Antriebseinheit zugunsten eines Mercedes-Aggregats aufzugeben, und Aston Martin hat den früheren Red-Bull-Partner Honda als Antriebslieferanten für 2026 gewählt.