Ted Kravitz hat den Finger auf Lewis Hamiltons Herangehensweise gezeigt nach dessen herausfordernder Debütsaison bei der Scuderia Ferrari. „Er dachte, er könne die Expertise aus seiner Zeit bei Mercedes mitbringen.“
- Ted KravitzIn der Sky-F1-Sendung hob der Boxengassen-Reporter hervor, wie Hamilton sich vorgestellt hatte, seine Expertise vom Mercedes-Team nahtlos auf Ferrari zu übertragen.
Kravitz betonte zudem Hamiltons Überzeugung, dass er die volle Unterstützung von Ferrari-Präsident John Elkann und Teamchef Fred Vasseur habe – eine Wahrnehmung, die sich später in der Saison offenbar verschob.
„Er dachte, er könne die Expertise aus seiner Zeit bei Mercedes — wie viele Jahre es auch waren, 10 Jahre — und die Jahre davor bei McLaren mitbringen und dann nur ein paar Dinge ändern, um Ferrari dauerhaft zurück in den Gewinnerkreis zu führen,“ begann Kravitz.
Lewis Hamilton in Abu Dhabi - Foto: Ferrari media
„Er glaubte, er habe mit John Elkann und Fred Vasseur zwei Personen, die voll hinter ihm stehen. Das änderte sich im späten September oder Oktober, als Elkann seine Kommentare machte, und nun geht er in den Winter mit dem Gedanken: ‚Okay, wenn ich nur ein paar Dinge verbessert bekomme, dann habe ich vielleicht wenigstens eine Chance auf Erfolg,‘“ fügte er hinzu.
Laut Kravitz war die Länge des von Ferrari angebotenen Vertrags ein weiterer wichtiger Anreiz für Hamiltons Wechsel von Mercedes.
„Aber bedenkt, er ging zu Ferrari, weil sie einen längerfristigen Vertrag anboten als Mercedes, nicht wahr, und das Versprechen, dass er tatsächlich ein paar Rennen gewinnen könnte.“
Kravitz schloss mit der Einschätzung, dass Hamilton bei Ferrari bleiben werde, mit klarem Fokus auf eine stärkere Saison 2026.
„Ich denke also, er wird bleiben. Ich glaube, er wird auf 2026 hoffen, aber er ging zu Ferrari mit dem Ziel, zu gewinnen und so schnell wie, oder schneller als, Leclerc zu sein.“
Hamilton erlebte eine schwierige Debütsaison beim Ferrari-Team und verpasste während der gesamten Saison einen Podestplatz. Im Schlussspurt der Saison verschärften sich seine Probleme zusätzlich, da er in den letzten drei Saisonrennen nicht über die erste Qualifying-Runde hinauskam.
Steiner glaubt, Ferrari könne Hamiltons Wettbewerbsfähigkeit neu entfachen
Der 60-Jährige betonte, wie wichtig es für die Italiener sei, ein konkurrenzfähiges Auto zu liefern – andernfalls riskiere man, dass Hamilton zurücktritt.
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