Mit nur noch 10 verbleibenden Rennen in der Saison 2025 hat Ferrari-Fahrer Charles Leclerc ein relativ 'schmerzhaftes' Eingeständnis über sein Team im Vergleich zum dominanten McLaren gemacht. Der 27-Jährige, der in dieser Saison bereits fünf Podiumsplätze belegt hat, erklärt, warum er glaubt, dass das papayafarbene Team auf jeder noch ausstehenden Strecke Favorit ist. Leclerc, der derzeit den fünften Platz in der Fahrerwertung belegt, betonte, dass er nicht glaube, dass es eine einzige Strecke gibt, auf der sich Scuderia Ferrari stärker als McLaren fühlen kann. In seiner Interaktion mit den Medien, einschließlich GPblog, während des Grand Prix-Wochenendes in Ungarn, erklärte der Monegasse:
"Ich bin mir nicht sicher. Ich glaube nicht, dass es derzeit eine Strecke gibt, auf der wir denken, dass wir stärker sind als McLaren. Konstant wird McLaren das stärkste Auto dieses Jahr sein. Red Bull ist etwas mehr auf und ab, ein bisschen wie wir und Mercedes, aber es gibt eine Konstante, und das ist McLaren. Momentan denke ich nicht, dass es Strecken gibt, zu denen ich fahre und denke, wir wären die Favoriten, aber ich hoffe, ich lasse mich überraschen."
Obwohl man Leclercs Worten eine gewisse subtile Pessimismus unterstellen könnte, sollte man auch bedenken, dass die Aussagen des achtmaligen Grand Prix-Siegers keineswegs weit hergeholt sind, insbesondere wenn man bedenkt, dass McLaren bei allen bis auf einem der bisher 14 ausgetragenen Rennen Podiumsplatzierungen erreicht hat.
Leclerc zufrieden mit Vasseur bei Ferrari
Charles Leclerc äußerte sich auch erfreut über Ferraris Entscheidung, den Vertrag von Frederic Vasseur als Teamchef zu verlängern. Der 27-Jährige erklärte, wie wichtig die Kontinuität des französischen Motorsportdirektors für den langfristigen Erfolg des Teams aus Maranello sei.
"Ich bin nicht derjenige, der die Entscheidungen trifft, aber ich denke, Stabilität ist immer sehr wichtig. Fred ist die Person, zu der wir aufschauen und die das Team leitet. Ihn für viele weitere Jahre zu haben, ist definitiv eine gute Sache, auch weil es in der Formel 1 Zeit braucht, um etwas aufzubauen, besonders ein erfolgreiches Team."
"Ich bin sehr glücklich darüber. Zu wissen, dass ich Fred für weitere Jahre an meiner Seite haben werde, macht mich optimistisch für die Zukunft."