Seit seinem Einstieg in die Formel 1 gilt Charles Leclerc als einer der wenigen Fahrer, denen das Potenzial für eine Weltmeisterschaft zugeschrieben wird. Sieben Jahre später hat der Monegasse jedoch noch keine richtige Titelherausforderung gestellt. Auch die Saison 2025 hat sich nicht so entwickelt, wie er es sich vorgestellt hätte, und er liegt derzeit auf dem fünften Platz in der Fahrermeisterschaft - weit abgeschlagen von den Tempo machenden McLaren-Duo Oscar Piastri und Lando Norris. Nach dem Abschluss des Großen Preises von Ungarn sprach der 27-Jährige darüber, was er tun muss, um sein volles Potenzial auszuschöpfen.
In einem Interview mit AutoSprint erklärte Leclerc, dass er noch genauer sein muss, um sein volles Potenzial zu erreichen.
"Es gibt noch viel zu tun. Ich arbeite ständig an mir selbst. Ich denke, als ich in die Formel 1 kam, gab es einige Verbesserungsbereiche, wie z.B. das Reifenmanagement. Ich war immer sehr ehrlich zu mir selbst und das hat mir geholfen zu wachsen und mich zu verbessern. Ohne unparteiische Kritik und ohne Vorurteile ist das unmöglich. Ich habe hart an vielen Aspekten gearbeitet und ich denke, ich bin definitiv ein viel kompletterer Fahrer jetzt. Meine Arbeit ist jetzt anders; ich muss immer mehr ins Detail gehen, um immer besser zu sein."
Charles Leclerc nach seiner Poleposition in Ungarn
Charles Leclerc spricht über seinen Hunger nach Erfolg
Leclerc äußerte sich auch zu seinem Hunger nach Erfolg. Der ehemalige Alfa Romeo-Fahrer betonte, wie er nie zufrieden ist und noch viel Arbeit für sich und sein Team leisten muss.
"Ich bin nie völlig zufrieden. Ich möchte der möglichst vollständigste Fahrer sein, für mich selbst und für mein Team. Was unser Auto betrifft, so gibt es definitiv noch viel zu tun. Momentan fehlt uns die reine Leistung, die wir finden müssen und dessen sind wir uns bewusst."
Die Saison 2025 hat sich für Leclerc bisher als weit entfernt von dem, was er 2024 erlebt hat, gezeigt. Der achtmalige Grand-Prix-Sieger bleibt ohne Rennerfolg und musste sich vor allem mit den immer wieder auftauchenden Herausforderungen des SF-25 auseinandersetzen.