Lando Norris glaubt, dass der MCL40 derzeit nicht denselben Vorteil beim Reifenmanagement hat wie das Auto aus dem letzten Jahr.
„Im Moment liegen wir ein bisschen zurück. Um das Renntempo mancher anderer zu erreichen, müssen wir etwas mehr pushen, und dann haben wir mehr Abbau.“
Norris räumt ein: Dem MCL40 fehlt eine große Stärke des 2025er Autos
Eine der Schlüsselstärken hinter dem Erfolg des MCL39 in der vergangenen Saison war sein herausragendes Reifenmanagement, insbesondere gegen Ende der Rennstints, in denen
McLaren im Vergleich zur Konkurrenz oft einen deutlichen Unterschied machen konnte.
In der Pressekonferenz beim Test in Bahrain erklärte der Brite, dass dieser Vorteil bisher noch nicht auf das 2026er Auto übergegangen sei: „Letztes Jahr hatten wir auch einfach einen Pace-Vorteil. Also konnten wir im Rennen quasi langsamer fahren, die Dinge funktionierten besser, und dann konnten wir schneller fahren.“
„Im Moment liegen wir ein bisschen zurück. Um das Renntempo mancher anderer zu erreichen, müssen wir etwas mehr pushen, und dann haben wir mehr Abbau. Also nicht vollständig, aber ich bin sicher, da gibt es einige Dinge.“
Der Brite ist jedoch der Meinung, dass einige der Stärken aus der vergangenen Saison auch in die neue Saison wichtige Trümpfe bleiben werden, wenngleich er einräumte, dass in mehreren Bereichen noch viel Arbeit nötig ist, um mit den Rivalen mitzuhalten.
„Ich weiß, dass einige Dinge, die letztes Jahr unsere Stärken waren, auch in dieser Saison unsere Stärken bleiben werden. Das Auto hat letztes Jahr sehr gut funktioniert. Es war schwer zu verstehen, warum es so gut funktionierte. Und es ist immer noch sehr, sehr früh, aber es bewegt sich aktuell in die richtige Richtung. Das Team arbeitet in jedem Bereich hart. Dazu gehören Renntempo, Reifenkühlung, all diese Dinge. Im Moment verbessern wir uns in den meisten Bereichen Schritt für Schritt.“
Norris warnt: McLaren muss sich für Titelhoffnungen 2026 steigern
Der amtierende Weltmeister räumt ein, dass McLaren derzeit leicht hinter einigen ihrer Hauptkonkurrenten liegt, auch wenn er weiterhin zuversichtlich bleibt, seine Chancen auf die Titelverteidigung in der Formel 1 im Jahr 2026 zu wahren.
Seiner Ansicht nach ist die Situation nicht einfach eine Fortsetzung der vergangenen Saison. Er betont, dass weitere Verbesserungen nötig sind, um das Auto vor dem Auftaktrennen wettbewerbsfähiger zu machen, während er zugleich Zuversicht in das Potenzial des Teams für die Zukunft bewahrt.