Kontroverse um Mercedes-Motor sorgt für Reaktionen von F1-Teamchefs

14:55, 18 Feb
Aktualisiert: 13:27, 19 Feb
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Die Mercedes-Antriebseinheit sorgt weiterhin für großes Aufsehen, wobei Audi-Teamchef Jonathan Wheatley und Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies ihre Sichtweisen zu dem Thema teilen.
„Wir vertrauen zu 100 % auf ihre [FIA] Fähigkeit, dies auf die richtige Weise zu handhaben.“
- Jonathan Wheatley 
Beide Teamchefs, die unter anderem während der Testfahrten auf dem Bahrain International Circuit mit GPblog sprachen, äußerten ihr Vertrauen in die FIA, die Angelegenheit rund um die Kontroverse um Mercedes effektiv zu managen.
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Audis Wheatley, der als Erster zur Situation rund um die Mercedes-Antriebseinheit Stellung nahm, betonte sein Vertrauen in den Dachverband des Sports und hob hervor, dass er die Regularien in sicheren Händen sieht.
„Ich denke, wir haben letzte Woche schon ein wenig darüber gesprochen. Die FIA arbeitet mit den Herstellern der Antriebseinheiten zusammen. Ich weiß, dass jeder Hersteller sehr eng mit der FIA an diesem Thema arbeitet, und wir vertrauen zu 100 % auf ihre Fähigkeit, dies über das gesamte technische Regelwerk hinweg auf die richtige Weise zu steuern. Daher denke ich, was uns betrifft, ist es in sicheren Händen,“ sagte Wheatley.
Laurent Mekies - Red Bull
Laurent Mekies - Foto: Race Pictures
Red Bulls Teamchef Mekies schloss sich Wheatleys Einschätzung an und betonte, wie wichtig Klarheit sei, damit die Teams genau wissen, was erlaubt ist.
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„Manchmal hatte man das Gefühl, dass wir uns nicht so sicher waren, wo Red Bull steht – zumindest war das das, was ich von euch gelesen und gehört habe,“ begann Mekies.
„Die einfache Wahrheit ist, dass es uns nicht wirklich etwas ausmacht, ob die Regeln nach links oder nach rechts gehen. Was wir absolut wollen – um Jonathans Punkt zu unterstreichen – ist Klarheit darüber, was wir tun dürfen und was nicht. Und genau daran arbeiten wir gemeinsam mit der FIA und den anderen Herstellern. Ich bin zuversichtlich, dass wir diesen Punkt erreichen werden,“ schloss er.
Die Mercedes-Antriebseinheit sorgt weiterhin für Gesprächsstoff, insbesondere im Zusammenhang mit Fragen zum Verdichtungsverhältnis des Motors. Die FIA hat betont, dass innerhalb der nächsten zehn Tage über das Verdichtungsverhältnis abgestimmt wird, um das Thema zu klären.
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Vowles verteidigt Mercedes-Motor-Schlupfloch

Der 46-Jährige bezeichnete dies als das Ausloten der Grenzen des Ingenieurwesens – etwas, gegen das die FIA seiner Ansicht nach nicht vorgehen sollte.
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