Formel-E-Fahrer verärgert über FIA-Entscheidung: "Behandelt wie Kriminelle"

13:18, 25 Jun 2023
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Formel-E-Fahrer Jean-Eric Vergne ist unglücklich über eine Strafe, die sein Team DS Penske von der FIA erhalten hat. Die Rennbehörde hat dem Team eine Strafe auferlegt, weil es möglicherweise die Konkurrenz ausspioniert hat.
Das Team hatte einen 'Radio Frequency Identification Scanner' am Anfang der Boxengasse aufgestellt. Alle Teams haben die Möglichkeit zu beobachten, was die anderen tun, aber es ist nicht erlaubt, zu diesem Zweck Geräte in der Boxengasse zu platzieren. Am Ende wurde das Team dafür (meistens) bestraft.
Die FIA gab zunächst bekannt, dass DS Penske mit dem RFI Live-Daten von allen Autos im Feld sammeln kann. Vergne bestreitet diese Behauptungen auf seiner persönlichen Instagram-Seite vehement: "[Das] ist völlig falsch, mit diesem System lesen wir lediglich die Seriennummer der Reifen aus, die von anderen benutzt werden", so der Franzose. Dennoch akzeptiert das Team die Strafe, da es hätte wissen müssen, dass das Gerät nicht auf diese Weise verwendet werden darf.
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Behandelt wie Kriminelle

Das Team erhielt von der FIA eine Strafe von 25.000 Dollar, die höchste Strafe in der Geschichte des Sports. Im Gespräch mit The Race sagt der ehemalige Toro-Rosso-Pilot, dass er es unfair findet, "wie Kriminelle behandeltzu werden", denn "es ist eine komplette Lüge zu behaupten, wir hätten Zugang zu Live-Daten gehabt, es ist völlig falsch, eine falsche Anschuldigung, und es lässt uns so schlecht aussehen und schadet dem Ruf des Teams."
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