Der ehemalige Alpine-Fahrer Jack Doohan konnte sich kein Cockpit in der Super Formula sichern und verpasste damit die Chance, in der japanischen Serie zu fahren. Dies folgt darauf, dass zwischen dem Australier und Kondo Racing keine Einigung erzielt werden konnte. Somit wird der japanische Fahrer Ukyo Sasahara den zweiten Platz neben Luke Browning einnehmen.
Nun ist die Zukunft des 23-Jährigen ungewiss, nachdem er Mitte Januar offiziell Alpine verlassen hat und sich einvernehmlich vom französischen Team trennte.
Jack Doohan wurde nach nur sechs Grand-Prix-Wochenenden von Alpine fallen gelassen – Foto: Race Pictures
Dreifach-Crash bereitet Doohan Probleme
Doohan absolvierte mit Kondo Racing einen dreitägigen Test in Suzuka, um sich ein Cockpit in der Super Formula zu sichern, doch auf dem legendären Kurs lief es nicht nach Plan.
Der ehemalige Alpine-Pilot verunfallte an zwei Testtagen dreimal, alle drei Male in den berüchtigten Degner-Kurven, was seine Testzeit stark einschränkte und ihn weit hinter den Rest des Feldes zurückwarf.
Nun konnten die Verhandlungen zwischen beiden Parteien nicht zum Abschluss gebracht werden, sodass Doohan weiterhin ohne Cockpit für die kommende Saison dasteht.
Öffnet Haas die Tür für Doohan?
Doohan verließ Alpine Mitte Januar offiziell, nachdem er für das französische Team nur sechs Grand-Prix-Wochenenden bestritten hatte, bevor er durch Franco Colapinto ersetzt wurde.
Allerdings bleibt dem Australier eine Rolle als Reservefahrer bei Haas offen, mit der Möglichkeit, sich dem US-Team im Rahmen eines größeren Deals mit Toyota anzuschließen.
Sasahara, zweifacher Rennsieger, wird zum ersten Mal seit seinem Abschied vom Team TOM’S Racing am Ende der Saison 2024 wieder im Super-Formula-Starterfeld stehen.