Red Bull hat sein Junior-Team mit zwei neuen Zugängen gestärkt: der Schweizer Fahrerin Chiara Bättig und dem Italiener Mattia Colnaghi. Bättig wird in der kommenden Saison den Sprung vom Kartfahren zur Formel 4 machen und für Red Bull Racing an den Start gehen. Der Leiter des Junior-Teams, Helmut Marko, äußerte sich optimistisch über ihre ersten Schritte in Einzelsitzern. Der 82-Jährige reflektierte auch darüber, wie sich die Philosophie des Teams im Laufe der Jahre entwickelt hat. Was mit Gründer Dietrich Mateschitz begann, der einfach nur jungen Fahrern half, in den Motorsport einzusteigen, hat sich seitdem zu einem viel ehrgeizigeren Projekt entwickelt. Heute geht es nicht mehr nur darum, Talente zu unterstützen, sondern Fahrer zu finden, die in der Lage sind, auf höchstem Niveau zu gewinnen.
"Die Geschichte des Red Bull Junior-Teams war, dass Herr Mateschitz versuchte, jungen Fahrern nur den Einstieg in den Motorsport zu ermöglichen. Von der einfachen Unterstützung der Fahrer haben wir das Ziel geändert. Wir suchen einen Fahrer, der mindestens einen Grand Prix gewinnen kann. Es war ihr erstes Mal in einem Formelauto, direkt vom Kartfahren, und ihre Leistung war gut."
In die Fußstapfen von Max Verstappen treten
Helmut Marko sieht Bättigs frühen Übergang als positives Zeichen. Der Berater von Red Bull zieht Parallelen zu anderen Talenten, die in jungen Jahren dem Programm beigetreten sind."Sie war erfolgreich im Kartsport, und die Geschwindigkeit, die sie im Formelauto gezeigt hat, lässt uns hoffen, dass es eine sehr erfolgreiche Saison werden könnte."
Der Plan von Red Bull für Bättig ist klar: zunächst in der Formel 4 Erfahrungen sammeln und sich dort beweisen. Marko betont, dass dieser Schritt entscheidend für zukünftige Möglichkeiten ist. "Es ist immer dasselbe, wir versuchen Fahrer zu finden, die es ins racing bull Team schaffen, und wenn sie dort erfolgreich sind, weißt du, sie steigen zu Red Bull Racing auf und werden wie Verstappen oder wie Vettel, Weltmeister."