Helmut Marko hat eingeräumt, dass er das Leben im Fahrerlager nach seinem Abschied von Red Bull doch nicht vermisst. „Ich genieße allein schon den Gedanken, dass ich nicht im Februar nach Australien fliegen muss“
- Helmut MarkoDer österreichische Berater trennte sich nach Max Verstappens Titelverlust in Abu Dhabi vom Team aus Milton Keynes und beteuerte später gegenüber GPblog, dass die Entscheidung, das Team zu verlassen, völlig seine eigene gewesen sei — entgegen der anfänglichen Spekulationen.
Im Gespräch mit F1-Insider gab Marko zu, dass er fast erleichtert sei, nicht zum Saisonauftakt nach Melbourne reisen zu müssen. „Ich genieße allein schon den Gedanken, dass ich nicht im Februar nach Australien fliegen muss.“
Er fügte hinzu: „Ich richte mir das jetzt fernsehmäßig so ein, dass ich alle Informationen habe, die ich gewohnt bin – denn ohne Sektorzeiten und solche Dinge ist ein Rennen schwer zu lesen.“
Erstmals seit zwei Jahrzehnten wird Marko in Australien nicht mehr an der Red-Bull-Boxenmauer sitzen — das Ende einer bemerkenswerten Ära, die von großen Erfolgen und einer außergewöhnlichen Fähigkeit geprägt war, Talente zu erkennen und zu fördern — darunter auch Max Verstappen selbst.
Steiner überzeugt, dass Marko auch „in Zukunft“ Schlagzeilen machen wird
In einem aktuellen Interview mit der Krone sagte der ehemalige Haas-Teamchef, er sei vom Zeitpunkt des Ausstiegs überrascht gewesen, machte aber deutlich, dass er kaum daran zweifle, dass Marko auch in Zukunft ein Gesprächsthema bleiben werde.
„Ich bin sicher, dass wir auch in Zukunft noch das eine oder andere Statement vom Doktor hören werden — darüber muss man sich keine Sorgen machen“, erklärte Steiner.
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