Andrea Stella sprach über Lando Norris's Rennen in Baku und die Herausforderungen der Druckbewältigung, wenn es darum geht, ein Ergebnis zu liefern. Lando Norris in Baku. Foto - Race Pictures
"Die Verantwortung, heute mehr Leistung oder mehr Punkte herauszuholen, könnte eher auf der Seite des Teams liegen"
- Andrea StellaNach dem Rennen kommentierte der Teamchef von
McLaren die Leistung des Briten wie folgt:
"Ich denke, Lando hatte heute ein starkes Rennen. Er bewegte sich bis an die Grenze des Potenzials, das im Auto vorhanden war. Ich glaube, kein anderer Fahrer in Landos Auto hätte mehr Punkte einfahren können."
Laut dem Italiener lag die Hauptverantwortung beim Team, das dem Fahrer ein besser ausgerüstetes Auto hätte zur Verfügung stellen sollen, um während des Rennens kämpfen zu können.
"Wenn überhaupt, liegt die Verantwortung, heute mehr Leistung oder mehr Punkte herauszuholen, eher auf der Seite des Teams, denn mit einem schnellen oder dem schnellsten Boxenstopp hätten wir Lando vielleicht die Möglichkeit geben können, Liam Lawson anzugreifen."
Er fügte schließlich hinzu: "Aus fahrerischer Sicht sind wir völlig zufrieden, dass Lando an die Grenze dessen geliefert hat, was heute im Auto zur Verfügung stand."
Norris verpasst goldene Gelegenheit in Baku
Nach einem kleinen Fehler im Qualifying, der seine Chance, an der Spitze aufzustellen, beeinträchtigte, tat sich Norris im Rennen auch gegen Fahrer schwer, die normalerweise keine direkten Rivalen für McLaren sind.
Der Brite steckte einen Großteil des Rennens hinter Liam Lawson und Yuki Tsunoda fest und fand nie die entscheidende Möglichkeit zum Überholen.
Norris sammelte dennoch sechs wertvolle Punkte auf seinen Teamkollegen in der Meisterschaft, aber diese Zahl hätte bei einer besseren Qualifikationsleistung viel höher sein können, besonders wenn man bedenkt, wie selten Piastri dieses Jahr solche Fehler gemacht hat.
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