Die Karriere von Max Verstappen ist voller Höhepunkte, aber nicht ohne ihre Tiefen. Laut seinem ehemaligen Trainer und Physiotherapeuten, Bradley Scanes, kam einer dieser Tiefschläge nach dem Großen Preis von Saudi-Arabien 2021. Nach dem ersten turbulenten Großen Preis von Saudi-Arabien, waren
Verstappen und sein Titelrivale
Lewis Hamilton wieder punktgleich.
Nur drei Rennen zuvor hatte der Red Bull-Pilot einen Vorsprung von neunzehn Punkten auf den siebenmaligen Weltmeister. Mit der Entscheidung der Meisterschaft in Abu Dhabi gingen beide Fahrer punktgleich in das finale Rennwochenende.
Max Verstappen im Jahr 2025 - Red Bull Contentpool
Rasender Verstappen wurde gefragt, ob er 'jemanden umbringen wolle'
Obwohl Verstappen letztendlich den Weltmeistertitel gewann, gab es nach dem Rennen in Jeddah einen sehr schwierigen Moment, erklärte Scanes in dem High Performance Podcast: ''Es gab drei Zusammenstöße zwischen Max und Lewis. Und wir gingen nach diesem Rennen in den Abkühlraum.''
''Also waren es P1, wir P2, und ich erinnere mich an Angela, die Leistungscoach von Lewis. Sie und ich sind heute sehr gute Freunde, wir haben im letzten Jahr oder so zusammengearbeitet. Aber ich erinnere mich, wie sie nicht schrie, aber entschieden etwas in unsere Richtung sagte, wie 'Wollt ihr jemanden da draußen umbringen oder so etwas?'"
''Dann gingen die beiden einfach in einen anderen Raum, zogen sich um und wir wurden irgendwie allein gelassen. Ich kann mich nicht erinnern, wer P3 war, aber sie saßen nur da und fragten sich, was hier vor sich geht?''
Schließlich sprach Scanes darüber, was er nach diesem Rennen tat, um Verstappen zu helfen. Sie blieben im Nahen Osten, um sich auf das entscheidende Rennen in Abu Dhabi vorzubereiten: ''Erst wollte Max das nicht. Er wollte nach Hause, Zeit mit Freunden und Familie verbringen und sich so vorbereiten, denn das ist die Art und Weise, wie er wirklich abschaltet.''
''Aber hinsichtlich der Leistung war es so, 'Nein, wir werden nicht sechs Stunden durch die Nacht fliegen, um dann zurückzufliegen'.''
''Also brauchte es ein wenig Überredungskunst in der Hinsicht, aber wir mussten uns einfach neu zentrieren und uns auf das letzte Rennen der Saison vorbereiten.''