Lewis Hamilton lobte seinen Teamkollegen Charles Leclerc und erklärte, wie er ihn in dieser Saison übertreffen will. „Charles ist ein phänomenaler Fahrer – wegen seiner Fahrweise und seiner Arbeitsmoral – und er ist seit acht Jahren hier. Aber ich gehe diese Meisterschaft auf eine andere Art und Weise an.“
- Lewis HamiltonHamilton will 2026 mit einer anderen Einstellung angehen
Die erste Saison des siebenfachen Weltmeisters an der Seite des Monegassen verlief nicht wie erhofft: Er beendete das Jahr 86 Punkte hinter seinem Teamkollegen. Zudem gelang ihm kein einziges Podium, während Leclerc sieben Podestplätze holte und sich eine Pole-Position mehr sicherte.
Auf die Frage der Corriere della Sera, wie er in diesem Jahr zurückschlagen wolle, lenkte Hamilton den Fokus auf das Team als Ganzes, ohne dabei die herausragenden Qualitäten des Monegassen zu schmälern.
„So sehe ich das nicht. Ferrari ist eine einzige Einheit: In Italien und darüber hinaus folgen die Menschen dem Team wie einer Religion und lieben es wie den Papst. Mein Ziel ist es nicht, die Fans zu spalten — wir wollen beide gewinnen, natürlich, und selbstverständlich hätte ich es gerne, dass ich es bin, worauf ich hinarbeite. Aber das Team kommt zuerst." „Charles ist ein phänomenaler Fahrer – wegen seiner Fahrweise und seiner Arbeitsmoral – und er ist seit acht Jahren hier. Aber ich gehe diese Meisterschaft auf eine andere Art und Weise an.“
Er fügte schließlich hinzu: „In den vergangenen 14 Monaten habe ich am Auto für 2026 gearbeitet – sowohl im Simulator als auch mit den Ingenieuren. Anders als beim vorherigen, das ich bereits fertig konstruiert vorfand und an dem ich nur sehr wenig ändern konnte, trägt dieses Auto ein Stück meiner DNA — und das begeistert mich wirklich.“
Hamilton, Wolff und Newey von der FIA beim Großen Preis von Australien einberufen
Hamilton wird eine der Hauptattraktionen bei der ersten FIA-Pressekonferenz der Saison in Melbourne sein. In der ersten Runde werden George Russell, Nico Hülkenberg und Valtteri Bottas den Medien Rede und Antwort stehen. Danach rückt die zweite Gruppe in den Mittelpunkt, in der der Brite von Lokalmatador Oscar Piastri und Arvid Lindblad begleitet wird. Der Rest der Fahrer nimmt hingegen an den üblichen Medienterminen im Fahrerlager teil, wo auch GPblog vor Ort sein wird.
Danach richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Pressekonferenz der Teamchefs, die zwischen FP1 und FP2 angesetzt ist. Adrian Newey, Toto Wolff und Graeme Lowdon werden in der ersten Sitzung ihre jeweiligen Teams vertreten.