Formel-2-Pilot Richard Verschoor erhielt nach einem Vorfall mit einem Red-Bull-Fahrer eine gewalttätige Online-Drohung. Die Drohung beinhaltete, dass jemand sagte, er werde ihn mit einem Messer angreifen.
"Was Hass angeht: In diesem Jahr hat jemand gesagt, er würde mich mit einem Messer jagen. Das habe ich nicht gerne gelesen," sagte Verschoor gegenüber Ziggo Sport. "Eine Machete oder so, meinte er, aber egal."
Der Grund für die Drohung war ein Crash mit Red-Bull-Fahrer Arvid Lindblad in der Formel 2."Ich habe ihn angestupst und rausgedreht, aber gut, man weiß ja auch, dass das (die Drohung) nicht passieren wird, hofft man."
Richard Verschoor in der F2 – Foto: Racepictures
Verschoor liegt derzeit auf P4 in der Formel-2-Meisterschaft mit 151 Punkten. Er hat 37 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Leonardo Fornaroli, bei noch zwei verbleibenden Wochenenden in Katar und Abu Dhabi.
Lindblad liegt mit 109 Punkten auf P7.
Norris offen über mentale Frische
Richard Verschoor erwähnte die Drohung, nachdem er über die mentale Widerstandsfähigkeit gesprochen hatte, die ein Fahrer braucht.
Er sagte, dass mentale Resilienz etwas sei, das er an
Lando Norris bewundert, dem aktuellen WM-Führenden, der stets offen damit umgeht, wie schwer es ist, mental frisch zu bleiben.
"Am Ende geht es darum, was für dich funktioniert, und das mag ich an Lando sehr," fügte Verschoor hinzu. "Es zeigt, dass es bei ihm wirkt. Er spricht mit jemandem, offenbar hilft es. Wer will ihm das vorwerfen?"
Norris musste zuletzt die Herausforderung meistern, nach den Grands Prix in Mexiko und Brasilien auf dem Podium ausgebuht zu werden.
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