Die bevorstehende FIA-Präsidentschaftswahl hat eine neue Wendung genommen, da der derzeitige Präsident Mohammed Ben Sulayem aufgrund einer kürzlichen Entwicklung unangefochten kandidieren könnte. Gespräche über Oppositionskandidaten, die gegen den Emirati antreten sollen, hatten zuletzt das Motorsport-Spotlight dominiert, wobei Laura Villars und Virginie Philpott gemeinsam mit
dem ehemaligen Formel-1-Kommissar Tim Mayer ihre Kandidaturen für das FIA-Präsidentschaftsamt angekündigt haben.
Eine kürzliche Entwicklung könnte jedoch bedeuten, dass die drei Kandidaten sogar ausgeschlossen werden könnten, bevor die erste Stimmabgabe stattfindet.
Mohammed Ben Sulayem bei einer FIA-Gala - Foto: Racepictures
Könnte Mohammed Ben Sulayem unangefochten kandidieren?
Im Laufe der Jahre war ein entscheidender Schritt für jeden Einzelnen, der das Präsidentenamt des Motorsport-Verbands anstrebt, die Zusammenstellung einer Liste von Personen, die als Präsidentschaftsliste betrachtet werden.
Die Liste enthält 10 Personen, die die Rollen des Senatspräsidenten, des stellvertretenden Präsidenten für Automobilität und Tourismus, des stellvertretenden Präsidenten für Sport und sieben zusätzliche Vizepräsidenten übernehmen.
Diese sieben Vizepräsidenten für Sport müssen aus einer Liste von Personen ausgewählt werden, die von der FIA als zur Wahl berechtigt anerkannt wurden. Die VPs werden auch aus verschiedenen Kontinenten und Regionen weltweit ausgewählt, wobei Nordamerika, der asiatisch-pazifische Raum, Südamerika, Afrika, der Nahe Osten und Nordafrika jeweils einen Vertreter stellen, während Europa zwei stellt.
Tim Mayer während des Singapur Grand Prix - Foto: Racepictures
Während diese Satzung schon lange besteht, besteht die Besonderheit bei der bevorstehenden Wahl darin, dass die FIA nun eine Liste von 29 Personen veröffentlicht hat, die sie für geeignet hält, im World Motor Sport Council zu stehen.
Auf der Liste steht Fabiana Ecclestone aus Brasilien, die allein Südamerika vertritt und die einzige Kandidatin aus dieser Region ist. Fabiana, die Frau des ehemaligen Formel-1-Chefs Bernie Ecclestone, hat ihre Loyalität zum derzeitigen Präsidenten Mohammed Ben Sulayem bekundet.
Da Fabiana die einzige südamerikanische Vertreterin ist, werden keiner der anderen drei Kandidaten die Anforderung erfüllen können, für das Präsidentenamt der FIA zu kandidieren, das voraussichtlich bis zum 24. Oktober vorgelegt wird. Der aktuelle Wahlleitfaden besagt, dass eine Person nur auf einer Kandidatenpräsidentschaftsliste und nicht auf mehreren Listen auftauchen darf. Daher gibt es keine Möglichkeit für die verbleibenden Kandidaten, diese Anforderung zu erfüllen.
Die Situation verschärfen für Mayer und die anderen Kandidaten, die afrikanischen Vertreter Rodrigo Rocha und Amina C. Mohammed, die beide leidenschaftliche Unterstützer von Sulayem sind.
Die Wahl zum FIA-Präsidenten ist für den 12. Dezember angesetzt, und Sulayem kandidiert derzeit für seine zweite Amtszeit.
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