Die FIA hat einen Zeitplan angekündigt, um die anhaltende Kontroverse um das „Schlupfloch“ beim Mercedes-Motor anzugehen.
In einer Pressemitteilung bestätigte der Dachverband des Sports, dass die Power-Unit-Hersteller ihre Stimmen abgegeben haben und mit einem Ergebnis innerhalb der nächsten 10 Tage zu rechnen ist.
Der Sport wurde zuletzt von der Kontroverse um das Verdichtungsverhältnis der Mercedes-Antriebseinheit dominiert. Die jeweiligen Teamchefs, darunter jüngst auch
Jonathan Wheatley und Laurent Mekies, haben ihre Ansichten zu diesem Thema geäußert. Die FIA hat nun jedoch ihre Haltung zur Motor-Kontroverse klargestellt.
George Russell - Foto: Race Pictures
FIA präzisiert Haltung zum Motor-Schlupfloch
In ihrer Erklärung hob die FIA die gemeinsame Anstrengung hervor, die unternommen wurde, um Änderungen des Verdichtungsverhältnisses zu quantifizieren. Der Verband erklärte, dass ein Vorschlag eingereicht wurde und derzeit eine Abstimmung der Power-Unit-Hersteller läuft, deren Ergebnis in Kürze erwartet wird.
„In den vergangenen Wochen und Monaten haben die FIA und die Power-Unit-Hersteller gemeinsam eine Methodik entwickelt, um zu quantifizieren, wie sich das Verdichtungsverhältnis von Umgebungs- zu Betriebsbedingungen verändert. Nach Validierung dieses Ansatzes wurde ein Vorschlag eingereicht, wonach ab dem 1. August 2026 die Einhaltung der Grenze für das Verdichtungsverhältnis nicht nur unter Umgebungsbedingungen, sondern auch bei einer repräsentativen Betriebstemperatur von 130 °C nachgewiesen werden muss.“
„Die Abstimmung wurde den Power-Unit-Herstellern vorgelegt; mit einem Ergebnis wird innerhalb der nächsten 10 Tage gerechnet, das zu gegebener Zeit kommuniziert wird. Wie bei allen Regeländerungen in der Formel 1 bedarf jede Anpassung der endgültigen Zustimmung durch den FIA World Motor Sport Council.“
Williams-Teamchef stellt sich hinter Mercedes-Motor
Vowles hob in seiner Einschätzung die enorme Innovationsleistung hervor, die das Team erbracht habe, um einen solchen Erfolg zu erzielen. Der 46-Jährige sprach sich zudem dagegen aus, dass die FIA den Mercedes-Motor verbietet, da dies die Grenzen der Innovation, die die Formel 1 seit Langem prägen, beeinträchtigen könnte.