FIA greift Massa scharf an, während sich der Rechtsstreit um den Titel von 2008 zuspitzt

14:42, 29 Okt 2025
Aktualisiert: 19:37, 29 Okt 2025
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Das Rechtsteam der FIA hat Felipe Massa eine scharfe Antwort erteilt, während der Fall „Singapore Crashgate“ von 2008 diese Woche in London in eine entscheidende Phase tritt.
„Die Klage von Herrn Massa ist ebenso verschlungen wie übermäßig ehrgeizig“
- FIA
Aus einem der Dokumente, die im neu eröffneten Verfahren aufgetaucht sind, geht hervor, dass sich die Verteidigung der FIA in ihrer Stellungnahme nicht zurückhielt: „Die Klage von Herrn Massa ist ebenso verschlungen wie übermäßig ehrgeizig.“
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„Der multimillionenschwere brasilianische Staatsbürger und Bewohner bringt in dieser Gerichtsbarkeit von England und Wales eine Klage ein, die auf einer angeblichen Verletzung des supranationalen Regelwerks der FIA beruht, einer privaten internationalen Sportorganisation mit Sitz in Frankreich, betreffend Ereignisse rund um den Großen Preis von Singapur der Formel 1 vor über 17 Jahren, am 28. September 2008.“
Abschließend endete die Stellungnahme wie folgt:„Die Klage von Herrn Massa übersieht auffällig eine ganze Reihe eigener Fehler oder jene seines Teams, Ferrari, während des Singapur-GP sowie bei anderen GPs, die zu seinem Gesamtergebnis, dem zweiten Platz in der Fahrerweltmeisterschaft jener Saison, beigetragen haben.“
Foto: Race Pictures
Foto: Race Pictures

Titelstreit von 2008 erreicht kritische Phase in London

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Fünfzehn Jahre nach der dramatischen Saison 2008 ist Felipe Massas Kampf um Gerechtigkeit vor Gericht angelangt. Der Brasilianer will die Geschichte nicht umschreiben oder den an Lewis Hamilton verlorenen Titel zurückfordern — eine Niederlage, die vom umstrittenen Großen Preis von Singapur geprägt war —, sondern fordert stattdessen 82 Millionen Dollar Schadenersatz von der FIA, der FOM und dem ehemaligen F1-Chef Bernie Ecclestone.
Sein Fall stützt sich auf ein Interview Ecclestones mit F1-Insider aus dem Jahr 2023, in dem der Brite einräumte, dass das Rennen angesichts des „Crashgate“-Skandals hätte annulliert werden müssen.
Die Angelegenheit wird nun am Royal Courts of Justice in London geprüft, wo am Dienstag die Voranhörungen begonnen haben und bis zum 31. Oktober fortgesetzt werden. Richter werden entscheiden, ob der Fall zu einer Hauptverhandlung zugelassen wird — ein entscheidender Schritt für Massa und sein juristisches Team, die nicht nur Entschädigung, sondern auch die offizielle Anerkennung anstreben, dass der Verlust der Weltmeisterschaft 2008 auf einen Verstoß gegen das sportliche Reglement der Formel 1 zurückzuführen ist.
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