Der Wechsel von Lewis Hamiltons Renningenieur hätte vor Beginn der neuen Formel-1-Saison früher erfolgen müssen, argumentiert Karun Chandhok.
„Sie müssen 24 Stunden am Tag im Einklang arbeiten.“
- Karun ChandhokNach der anfänglichen Bestätigung, dass Riccardo Adami Hamiltons Renningenieur auch in der Saison 2026 bleiben würde, kündigte Ferrari vor den Vorsaisontests in Barcelona an, dass der Italiener bereits in diesem Jahr eine neue Rolle übernehmen wird.
Wer Hamilton während der Grand-Prix-Wochenenden ins Ohr sprechen wird, ist weiterhin unbekannt. Laut Ex-F1-Pilot Chandhok hätte die Entscheidung früher fallen müssen; er findet die Situation „seltsam“.
In der Sendung talkSport erklärte er: „Wenn sie diese Entscheidung treffen wollten, warum haben sie es nicht im Dezember getan, da die Beziehung zwischen Fahrer und Renningenieur für den Erfolg so wichtig ist.“
„Man denkt an einen Tennisspieler und seinen Coach. Sie müssen rund um die Uhr im Gleichklang arbeiten.“
Hamilton mit Riccardo Adami im Jahr 2025 – Foto: RacePictures
Hamilton wurde während seiner mehrfachen WM-Titelgewinne von Peter Bonnington, auch bekannt als ‚Bono‘, begleitet. Ähnlich ist die Partnerschaft von Max Verstappen mit Gianpiero Lambiase eine der Säulen von Red Bulls Erfolg.
Chandhok ist der Ansicht, dass der neue Renningenieur bis Dezember hätte feststehen müssen. „[Das hätte] Lewis und dem Ingenieur ermöglicht, über den Winter mithilfe des Simulators und ähnlicher Dinge eine Beziehung aufzubauen.“
Dennoch will Chandhok noch keine endgültigen Schlüsse ziehen: „Es ist, wie es ist. Sie haben noch immer nicht bekannt gegeben, wer Riccardo Adami ersetzt, also warten wir ab, wie es sich entwickelt.“