Der Sohn des Ferrari-Teamgründers, Piero Ferrari, hat sich kürzlich zu einem entscheidenden Faktor geäußert, der das italienische Team daran hindert, die Meisterschaft zu gewinnen. Der 80-Jährige wies in seinem kürzlichen Interview mit La Gazzetta dello Sport auf ein Schlüsselproblem hin. Der Motorsportchef und Miteigentümer des Scuderia Ferrari Teams betonte, wie zyklische Veränderungen in der Formel 1 Landschaft zum Versagen des Teams beigetragen haben, in den letzten Saisons eine Meisterschaft zu gewinnen. Piero betonte auch, dass die derzeit im Sport geltende Kostenobergrenze ein weiterer Faktor ist.
"Ich denke, es ist eine Frage der Zyklen. Die F1 hat schon immer so funktioniert und wenn man einen negativen Zyklus startet, weiß man nicht, wann man am Tiefpunkt ankommst. Heute ist es sehr kompliziert, weil man nicht mehr Geld ausgeben kann, um die Lücken zu füllen, angesichts der Beschränkungen durch die Budgetobergrenze. Man muss eine Reihe von gewinnenden Aspekten aneinanderreihen, um den Kurs zu ändern."
Ferrari erzielte zuletzt in der Saison 2008 Erfolge in der Konstrukteursmeisterschaft mit Felipe Massa und Kimi Raikkonen als Fahrern. Der in Maranello ansässige Rennstall feierte zuletzt 2007 den Erfolg in der Fahrermeisterschaft, als Raikkonen seinen Titel holte.
Seitdem stand das italienische Team mit Fernando Alonso in den Jahren 2010 und 2012 kurz vor dem Titelruhm.
Ferraris Saison 2025 bisher
Die Kampagne 2025 für das Ferrari Team hat sich nicht so entwickelt, wie viele es sich vorgestellt hatten, besonders nach ihrem starken Abschluss der Saison 2024. Das in Maranello ansässige Team liegt trotz seiner derzeit zweiten Position in der Wertung mit einem atemberaubenden Rückstand von 299 Punkten hinter den Tempo machenden McLaren.
Dieser Rückstand zum papayafarbenen Team scheint Bedenken geweckt zu haben, zumal Ferrari in der Saison 2024 nur 14 Punkte hinter McLaren lag. Das italienische Team hat auch nach den ersten 14 Runden der Saison noch keinen Rennsieg erzielt und bisher nur vier Podiumsplätze - dank
Charles Leclerc - erreicht.