Ferrari ignoriert den Rundenzeiten-Hype: Die eigentliche Testpriorität in Bahrain tritt hervor

13:01, 21 Feb
Aktualisiert: 14:20, 21 Feb
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Frédéric Vasseur zeigte sich mit Ferraris Auftritt bei den Tests in Bahrain mäßig zufrieden, blieb jedoch vorsichtig, was endgültige Schlussfolgerungen angeht.
„Insgesamt war es ein positiver Test, aber wir müssen im Hinterkopf behalten, dass die Priorität darin bestand, viele Kilometer abzuspulen und eine solide Basis für die Saison zu schaffen.“
- Frédéric Vasseur

Ferrari enthüllt wahres Testziel in Bahrain trotz schnellster Runde

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Über die sechs Tage hinweg absolvierten Lewis Hamilton und Charles Leclerc insgesamt 759 Runden und legten 4.019 Kilometer zurück, die die Ingenieure nun zur Datenanalyse nutzen können, um mit klareren Antworten nach Melbourne zu reisen – aus einem Projekt, das bislang sehr vielversprechend gestartet zu sein scheint.
Hinzu kommt, dass der SF-26 auch auf eine Runde stark performte: Leclerc fuhr die absolut schnellste Zeit der sechs Tage, unterstützt durch innovative technische Lösungen wie eine Heckflügelklappe, die sich um sich selbst drehen kann.
„Insgesamt war es ein positiver Test, aber wir müssen im Hinterkopf behalten, dass die Priorität darin bestand, viele Kilometer abzuspulen und eine solide Basis für die Saison zu schaffen“, sagte Vasseur zum Abschluss der Testfahrten. „Unter diesem Gesichtspunkt war der Test produktiv, ermöglichte es uns, wertvolle Daten zu sammeln und unser Verständnis des Autos zu verbessern.“
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Foto: Race Pictures
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„Wie immer bei Testfahrten ist es sehr schwierig, in puncto Performance Schlussfolgerungen zu ziehen, da wir die Programme der anderen Teams nicht kennen. Unser Fokus lag auf uns selbst und darauf, kontinuierlich Fortschritte zu machen.“

Leclerc ordnet Ferraris wahres Tempo nach dominanter Bahrain-Performance ein

In den letzten zwei Stunden des dritten Tages konzentrierte sich der Monegasse auf eine Serie von Qualifying-ähnlichen Versuchen und steigerte dabei Schritt für Schritt seine Rundenzeit, bis er eine 1:31,992 setzte – als Einziger unter der 1:32-Marke – und damit acht Zehntel schneller war als die am Vortag von Kimi Antonelli erzielte zweitbeste Zeit.
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Neben der Schlagzeilen-tauglichen Pace überzeugte Ferrari auch mit der Zuverlässigkeit seiner neuen Antriebseinheit, während der SF-26 von Beginn an ermutigende Anzeichen zeigte – auch wenn sich das endgültige Kräfteverhältnis erst in Melbourne klar abzeichnen wird.
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