Frédéric Vasseur hält es für „mega gut“, dass Ferrari in der Vorsaison unter dem Radar fliegt. „Was mega gut ist: Niemand spricht über uns. Ich mag diese Situation. So können wir uns auf uns selbst konzentrieren.“
- Frédéric VasseurFerrari zählt in Sachen Zuverlässigkeit der Antriebseinheit zu den stärksten im Feld, was sich in der schieren Anzahl der absolvierten Runden bei den Tests in Barcelona und Bahrain widerspiegelt. Der SF-26 hat zudem ermutigendes Tempo gezeigt und sowohl auf einer schnellen Runde als auch in Rennsimulationen solide Zeiten geliefert.
Dennoch lag der Fokus größtenteils anderswo, da Red Bull und Mercedes die Diskussion dominierten, während die beiden Teams Schlagabtausch darüber führten, wer derzeit das beste Auto hat.
Für Vasseur, der unter anderem mit GPblog sprach, ist das keineswegs eine schlechte Sache: „Was mega gut ist: Niemand spricht über uns. Ich mag diese Situation. Wir können uns auf uns selbst konzentrieren.“
„Niemand kennt die Longruns von Mercedes, ob sie pushen oder nicht, und niemand weiß bei der Eine-Runde-Pace, ob wir 20 Kilo, 40 Kilo oder 60 Kilo an Bord haben. Das ist weitaus mehr als der Unterschied zwischen den Autos. Der beste Weg ist heute: den Mund halten und sich auf uns selbst fokussieren.“
Ferrari-Teamchef Frédéric Vasseur – Foto: RacePictures
Ferrari verrät, ob ein Protest gegen den Mercedes-Antricks bei der Power-Unit auf dem Plan steht
Die Mercedes-Antriebseinheit und ihr Trick mit dem Verdichtungsverhältnis des Motors gehörten zu den Hauptthemen während der Bahrain-Tests, zu denen sich auch Frédéric Vasseur äußerte.
„Wir sind nicht hier, um Protest einzulegen. Wir sind hier, um ein klares Reglement zu haben und dafür, dass jeder dieselbe Auslegung versteht. Aber wir sprechen nicht über Protest.“, sagte er unter anderem gegenüber GPblog.