Der Fall um den ehemaligen F1-Piloten Adrian Sutil hat eine neue Wendung genommen, da neue Details zu einem mutmaßlichen Erpressungsversuch gegen ihn aufgetaucht sind.
Der ehemalige deutsche Fahrer war vor einigen Wochen festgenommen worden, nachdem Sutil im Rahmen
einer internationalen Operation wegen mutmaßlichen Betrugs und Veruntreuung in Gewahrsam genommen wurde.
Im vergangenen Monat erklärte sein Anwalt Dirk Schmitz, dass Sutil derzeit in Deutschland in Untersuchungshaft sitzt, hauptsächlich weil er keinen festen Wohnsitz im Land hat und in Monaco lebt.
Er betonte zudem, dass laut Sutil bislang keinem Dritten finanzieller Schaden entstanden sei.
Der Fall hat eine weitere Wendung genommen, nachdem ein schwerwiegender neuer Vorwurf bekannt wurde. Demnach soll Sutil Ziel einer Erpressung gewesen sein, bei der angeblich auch Drohungen gegen seine Familie ausgesprochen wurden. In der Folge sollen mehrere Ultra-Premium-Fahrzeuge entwendet worden sein, deren Gesamtwert auf rund 17 Millionen Euro geschätzt wird.
Zur Sammlung sollen unter anderem ein Rolls-Royce Phantom, ein Ferrari California, ein Koenigsegg Regera und ein Koenigsegg One:1 gehört haben, zudem ein prestigeträchtiger Mercedes 600, der einst Elvis Presley gehörte.
„Die Botschaft war klar – Autos raus, oder es gibt Konsequenzen,“ sagte Schmitz gegenüber Auto Motor und Sport. „Diese Autos sind so einzigartig, dass sie kaum unbemerkt bleiben können,“ betonte er weiter.
Die mutmaßliche Erpressung soll mit einem anonymen Telefonanruf eines Mannes begonnen haben, der sich als Wladimir ausgab und behauptete, Verbindungen zur Wagner-Gruppe, einer russischen privaten Militärorganisation, zu haben.
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