F1-Sprint-Rennwochenenden werden ab 2026 leicht angepasst.
Lewis Hamilton im SF-25 beim Sprint-Wochenende des Katar-GP. Foto: Race Pictures
Während eines traditionellen Rennwochenendes erhalten F1-Teams und -Fahrer drei einstündige Trainingseinheiten, um das Auto bestmöglich für das Qualifying und das Rennen abzustimmen.
Während eines Sprint-Wochenendes reduziert sich die Trainingszeit jedoch auf eine Stunde, wobei das Sprint-Qualifying und das Sprintrennen die FP2- und FP3-Slots im Programm einnehmen.
Wird ein Training durch eine Gelb- oder Rotphase neutralisiert, läuft die Uhr weiter – was die Suche nach dem optimalen Setup erschwert.
Bei einer Sitzung des FIA-Weltmotorsportrats in Taschkent, Usbekistan, wurde eine kleine Änderung am Sprint-Reglement beschlossen: Die Uhr wird angehalten, wenn ein Training während eines Sprint-Wochenendes neutralisiert wird. Dies gilt ab der F1-Saison 2026.
„Für FP1 bei einem Sprint-Event wurde eine Verlängerung nach einer roten Flagge ermöglicht, um sicherzustellen, dass die Teilnehmer ausreichende Trainingszeit erhalten“, teilte die FIA in einer Zusammenfassung der Beschlüsse mit.
F1 nimmt weitere Regelanpassungen vor
Im Sprint-Qualifying erhalten die Teams eine verpflichtende Reifenallokation: ein Medium-Reifen für SQ1, ein weiterer Medium-Satz für SQ2 und zwei Sätze Soft für SQ3. Die seit der F1-Saison 2024 geltende Maßnahme bleibt auch bestehen, wenn während der Session Regen einsetzt.
Sollte eine Qualifying-Session von Niederschlag betroffen sein, der jedoch rechtzeitig nachlässt, sodass Teams und Fahrer auf Slicks wechseln können, müssen sie die in den Regeln vorgeschriebenen Reifen verwenden.
Ab 2027 kehren die Vorsaisontests zu ihrem traditionellen, einzigen dreitägigen Programm zurück. Für 2026 haben die FIA und die F1-Teams eine Ausweitung der Testzeiten vor dem Saisonstart in Australien vom 4.–6. März vereinbart: ein Test unter Ausschluss der Öffentlichkeit vom 26.–30. Januar in Barcelona, gefolgt von zwei weiteren dreitägigen Testfahrten in Bahrain vom 11.–13. und 18.–20. Februar.
Mehr Superlizenz-Punkte für IndyCar-Fahrer
Die FIA überarbeitete während der WMSC-Sitzung zudem ab 2026 die Superlizenz-Punkte für die IndyCar und erhöhte die Top-10-Verteilung von 40-30-20-10-8-6-4-3-2-1 auf 40-30-25-20-15-10-8-6-3-1.
Lesen Sie hier mehr über die Auswirkungen dieser Maßnahme.GPblogs aktuelles F1 Paddock Update
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