F1 heute | Zwei wichtige Sitzungen zur Motoren-Regellücke werfen nun ihre Schatten voraus, während Horner die Fehde mit Wolff wieder aufgreift

22:59, 01 Feb
Aktualisiert: 8:03, 02 Feb
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Wie immer werfen wir einen Blick auf die zwei wichtigsten Schlagzeilen von heute, Sonntag, 1. Februar, in der Formel 1.

„FIA und Hersteller setzen zwei wichtige Meetings zur Debatte um Motor-Schlupfloch an“

Die FIA und die Motorenhersteller stehen vor einer entscheidenden Gesprächswoche, in der zwei separate Sitzungen geplant sind, um die lang anhaltende Debatte über das Verdichtungsverhältnis der Motoren anzugehen.
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Wie The Race berichtet, beginnen die Diskussionen am Montag und konzentrieren sich darauf, einen einheitlichen Ansatz zur Messung der Verdichtungsverhältnisse unter realen Betriebsbedingungen zu vereinbaren, statt bei kalten, statischen Tests.
Im Zentrum der Kontroverse steht die Tatsache, dass die Verdichtungsprüfungen — im Vorfeld der geplanten Umstellung von 18:1 auf 16:1 im Jahr 2026 — derzeit unter statischen Bedingungen durchgeführt werden, was deutliche Parallelen zur Flügel-Flex-Affäre der vergangenen Saison aufzeigt, anstatt die Motoren bei Betriebstemperatur zu bewerten.
Auf diese Gespräche folgt am Donnerstag eine Sitzung des Power Unit Advisory Committee (PUAC) der Formel 1, die nur wenige Tage vor dem ersten Bahrain-Test stattfindet. Diese Zusammenkunft könnte den ersten konkreten Schritt darstellen, um zu klären, wie mit der Thematik künftig umgegangen wird.
FIA-Logo.
FIA - Foto: RacePictures
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Horner macht klar, warum ein „Friede-Freude“-Verhältnis mit Wolff nie passieren wird

Seit er im vergangenen Juli zurücktrat und den Staffelstab an Laurent Mekies übergab, hat sich der ehemalige Red-Bull-CEO und Teamchef öffentlich rar gemacht. Dennoch hallt sein Name weiterhin durch das Fahrerlager und taucht regelmäßig wieder auf, je mehr die Spekulationen über eine mögliche Rückkehr in die Formel 1 zunehmen.
Das ist kaum überraschend. Persönlichkeiten seines Kalibers verschwinden selten aus der Diskussion — zumal jemand, der Red Bull zu einer Macht im Sport aufgebaut und in den vergangenen zwei Jahrzehnten eine bemerkenswerte Sammlung an Titeln und Siegen angeführt hat.
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Eine Bilanz, die sich mit der seines schärfsten sportlichen Rivalen, Toto Wolff, messen kann, wobei Red Bull und Mercedes über weite Teile der letzten fünfzehn Jahre die Formel 1 dominiert haben.
Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt seit seinem Abschied auf der European Motor Show in Dublin nutzte der Brite zudem die Chance, über seine langjährige Rivalität — und komplexe Beziehung — mit dem Österreicher zu reflektieren.
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