Wie immer werfen wir einen Blick auf die zwei wichtigsten Formel-1-Geschichten von heute, dem 15. Februar.
Der vierfache Weltmeister betonte, dass Melbourne der wahre Maßstab sein werde, um das tatsächliche Potenzial von Mercedes und dem W17 zu beurteilen.
Im Gespräch mit GPblog in Bahrain machte er deutlich, dass er überzeugt ist, dass der deutsche Hersteller in puncto Leistung noch reichlich in Reserve hat, und deutete an, dass das wahre Bild erst sichtbar wird, wenn die Saison in Australien beginnt.
Als er daran erinnert wurde, dass Wolff den Vorteil heruntergespielt und suggeriert hatte, es handle sich nur um ein paar Pferdestärken, winkte der Niederländer lächelnd ab und ließ durchblicken, dass der Zugewinn weitaus bedeutender sei als diese bescheidene Zahl.
Der Österreicher wischte jegliche Andeutung rechtlicher Schritte vom Tisch und stellte klar, dass Mercedes ein mögliches Verbot seiner Motorlösung nicht anfechten würde.
Auf die Frage, ob das Team vor Gericht ziehen würde, falls es gezwungen wäre, seinen Motor zu modifizieren, antwortete er unmissverständlich, verwarf die Idee vollständig und bestand darauf, dass ein solcher Fall nie eintreten werde.
Er betonte, dass in der heutigen Formel 1 absolute Klarheit über das Reglement wichtiger ist denn je, auch wenn er weiterhin den Wert ingenieurtechnischer Innovation anerkennt. Gleichzeitig bekräftigte er, dass Mercedes die Governance des Sports voll respektiert, und fügte hinzu, dass man eine Regeländerung durch die Behörden — selbst wenn sie zum Nachteil des Teams ausfällt — schlicht akzeptieren müsse.