Wie immer schauen wir uns die wichtigsten Formel 1 Nachrichten des Tages an, Montag, der 15. September. Ferrari hat 'Schritte unternommen', um Max Verstappen von Red Bull zu verpflichten, während Wolff Bedenken wegen Mekies' Wechsel von Racing Bulls zu Red Bull scherzhaft äußert. Max Verstappen im Parc Fermé nach Monza-Sieg
Giancarlo Minardi hat vorgeschlagen, dass Ferrari aktiv daran arbeitet, Max Verstappen in naher Zukunft nach Maranello zu holen. Der ehemalige F1-Manager glaubt, dass „geheime Verhandlungen“ und Gespräche stattgefunden haben, bezweifelt aber, ob der Niederländer Ferrari derzeit als siegreiches Projekt sieht.
Verstappen selbst gab zu, dass er nur dann für Ferrari fahren würde, wenn das Team ihm eine echte Chance bieten würde, um Siege und Meisterschaften zu kämpfen. Trotz der Anerkennung des Prestiges und der emotionalen Anziehungskraft von Ferrari betonte er, dass alleinige Leidenschaft seine Entscheidung nicht leiten würde.
Im Zuge der neuen Regulierung für 2026 in der Formel 1, gab Verstappen an, sich alle Möglichkeiten offen zu halten. Er unterstrich, dass seine Priorität darin besteht, im besten Auto im Feld zu sein, und dass ein Wechsel zu Ferrari von Leistung, nicht von Gefühlen, motiviert sein müsste.
Toto Wolff hat Bedenken geäußert über Laurent Mekies' schnellen Wechsel zu
Red Bull Racing ohne Garding leave, angesichts seiner Doppelrolle als Direktor von Red Bull Racing und Racing Bulls. Wolff stellte fest, dass Arbeitsgesetze in der Schweiz, Großbritannien und Italien solche Wechsel zwar nicht direkt blockieren, die Situation aber den Vorteil hervorhebt, den Schwester-Teams bei der freien Personalübertragung genießen.
Normalerweise müssen in der Formel 1 hochrangige Mitarbeiter lange Gardening-Leave-Phasen durchlaufen, um zu verhindern, dass sensible Informationen direkt zu einem Konkurrenzteam gelangen. Hochrangige Persönlichkeiten wie Adrian Newey, Rob Marshall und David Sanchez mussten alle Monate warten, bevor sie neue Rollen bei verschiedenen Teams übernahmen, um ein Wettbewerbsgleichgewicht zu gewährleisten.
Die Konkurrenz ärgert sich zunehmend über die Fähigkeit von Red Bull, diese Einschränkung durch seine enge Zusammenarbeit mit Racing Bulls zu umgehen. Obwohl es Gespräche darüber gibt, eine obligatorische Gardening-Leave für hochrangiges Personal in allen Teams einzuführen, wurde noch keine formelle Regelung getroffen, was eine Grauzone bleibt, die weiterhin zur Debatte anregt.
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Main image credit: Race Pictures