F1-CEO Stefano Domenicali hat trotz der schwierigen Saison, die das Team gerade hinter sich hat, sein großes Vertrauen in Ferrari bekräftigt. „Ich bin ein positiver Mensch. Ich denke, es gibt keinen Grund zu weinen. Es gibt keinen Grund, immer negativ zu sein.“
- Stefano DomenicaliDer Italiener kann auf eine lange und bemerkenswerte Zeit bei Ferrari zurückblicken: Er stieß 1991 zum Team und arbeitete sich durch die Ränge nach oben, bis er 2008 Teamchef wurde. 2014 verließ er schließlich Maranello und beendete damit eine Karriere, die sich über mehr als zwei Jahrzehnte erstreckte.
Trotz hoher Erwartungen erlebte Ferrari in diesem Jahr eine der schwächsten Saisons seiner jüngeren Geschichte und wurde in der Konstrukteurs-Wertung nur Vierter – mit einem Auto, das nie wirklich in der Lage war, um Rennsiege zu kämpfen.
Im Gespräch mit Sky Sports betonte Stefano Domenicali, dass die Situation bei Weitem nicht so düster sei, wie sie erscheinen möge, und hob hervor, dass sein ehemaliges Team Ferrari über alle Mittel verfüge, um zurückzuschlagen: „Ich bin ein positiver Mensch. Ich denke, es gibt keinen Grund zu weinen. Es gibt keinen Grund, immer negativ zu sein.“
„Sie brauchen einen Plan. Und ich bin mir sicher, dass Fred und Lewis und Charles einen Plan haben, und das ist entscheidend. Ich finde, es ist wichtig zu reagieren, nicht abzutauchen, als wäre es normal, Vierter in der Meisterschaft zu sein.“
Er fügte dann hinzu: „Wir wollen ein starkes Ferrari, und sie verdienen es, in einer stärkeren Position zu sein. Das sollten sie mit in die Winterpause nehmen, um sicherzustellen, dass die richtige Energie und die richtigen Maßnahmen für die nächsten Schritte vorhanden sind. Denn nächstes Jahr reden alle – aber niemand weiß, wo wir stehen.“
F1-Champion verweigert Urteil über Ferrari 2025 aus Angst vor „Hass-Mails“
Jacques Villeneuve gehörte zuvor zu denjenigen, die ihren Frust über Ferrari zum Ausdruck brachten, nachdem eine Saison die Erwartungen nicht erfüllen konnte und die Scuderia ohne Titelchance und ohne Zählbares zurückließ.
Diesmal jedoch schlug der ehemalige Weltmeister einen ganz anderen Ton an. In einem Gespräch mit einer Wettseite machte Villeneuve klar, dass er bewusst auf weitere Kritik verzichte, um die Debatte nicht neu zu entfachen oder sich erneuter Beobachtung auszusetzen.
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