Nach dem holländischen Grand Prix wird Max Verstappens Aktion am Anfang des Rennens nochmals auf Ziggo Sport analysiert. Eine herrliche Aktion, darüber sind sich Robert Doornbos und Renger van der Zande einig.
Verstappen gelang es, sich zu Beginn des Rennens in Zandvoort zwischen die McLaren-Fahrer zu quetschen, indem er eine andere Rennlinie wählte und tief in die erste Überhöhung einbog, wobei er fast die Kontrolle über sein Auto verlor.
Die Tatsache, dass ihm dies erlaubte, vorübergehend den zweiten Platz zu Beginn des Rennens zu erreichen, ohne zu crashen, war laut den holländischen Analysten ein beeindruckendes Manöver.
"Wenn du es schaffst, auf diese Weise!", schwärmt Doornbos, in Reflexion auf den Moment.
Verstappen verlor fast die Kontrolle über das Auto, aber plötzlich teilte er die McLarens, mit ein wenig Hilfe von der Böschung.
"Du behälst es stabil, dann triffst du den Schmutz und die Tatsache, dass er dann rausschießt und es hält, ist wirklich alles drin", fährt Doornbos fort. "Dieser Herr geht Risiken ein."
"Die Böschung hat ihm geholfen, aber er fuhr mit Übersteuern auf zwei Rädern auf das Gras. Es gibt nur wenige Fahrer, die damit umgehen können."
"Man muss auch Risiken mit dem roten Reifen eingehen, um von dieser Strategie zu profitieren, aber das war alles oder nichts", sagt Doornbos unter Bezugnahme auf die unterschiedlichen Reifenstrategien zwischen Verstappen und den McLaren-Fahrern.
"Verstappen dachte: Ich gebe VOLLE Power"
Auch Renger van der Zande war wie Doornbos von Verstappens Zug beeindruckt.
Viele Fahrer wären gecrasht, aber Verstappen gewann vorübergehend den zweiten Platz.
Später beendete er immer noch mit P2, aber das lag an Lando Norris, der später im Rennen ausfiel - früher war er ziemlich einfach überholt worden.
Van der Zande blickt zurück: "Er erwischt den Staub und denkt: Ich gebe einfach VOLLE Power in dieser Böschung."
"Mit dem weicheren Reifen. Er dachte: 'Ich habe den Grip, ich mache diesen Zug', und dann geht er über das Gras."
"Übersteuern... es könnte genauso gut sein, dass du in die Barriere krachst!", kommt er zum Schluss.