Jolyon Palmer meint, dass Mercedes nach dem letzten Vorsaisontest auf dem Bahrain International Circuit noch deutlich mehr im Tank hat.
„Die Fahrer sind so glücklich, lieben bislang alles an diesem Jahr. Man muss das Gefühl haben, dass sie noch ein bisschen mehr in der Hinterhand haben.“
- Jolyon PalmerDer ehemalige F1-Fahrer, inzwischen Analyst, ist der Ansicht, dass der Ansatz des deutschen Teams „Bände spricht“, da sie in der zweiten Testwoche in Bahrain „nicht auf Performance gegangen sind“. Er sprach darüber bei F1 TV.
Am letzten Tag
war Charles Leclerc mit 1:31,992 der Schnellste, während George Russell mit einer 1:33,197 nur die viertschnellste Zeit fuhr.
„Nun, das Auto sieht gut aus, aber sie haben einfach nichts gezeigt. Sie haben letzte Woche Longruns gefahren, diese Woche keine Rennsimulationen. Das zeugt von Selbstvertrauen, dass sie das nicht nötig haben“, so Palmer weiter.
„Sie haben am Ende des Tages keine Qualifying-Runs gemacht. Das zeugt von Selbstvertrauen, dass sie nicht das Gefühl haben, ihre Karten aufdecken zu müssen. Sie waren einfach nirgends in der Nähe davon."
„Die Fahrer, so glücklich, lieben bislang alles an diesem Jahr. Man muss das Gefühl haben, dass sie noch ein bisschen mehr in der Hinterhand haben.“
Jolyon Palmer - Foto: Race Pictures
Wo muss sich Mercedes verbessern?
Der Brite ist der Meinung, dass Mercedes bei den Rennstarts noch besser werden muss, vor allem im Vergleich zu Ferrari, das offenbar den besten Weg gefunden hat, die neuen Vorschriften in diesem Bereich anzugehen.
Er fügte außerdem hinzu: „Die Zuverlässigkeit war etwas fragwürdiger, das schwebt noch über ihnen.“